Skiparadies Hüttener Berge : Auf dem Aschberg legen die ersten Langläufer los

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Die Landesforsten präparieren Langlauf-Loipen auf dem Aschberg und im Brekendorfer Wald

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31. Januar 2015, 07:02 Uhr

Ascheffel | Der Aschberg wird jetzt das, was er zumindest seinem Namen nach, längst sein müsste – das Ziel der Alpinisten. Gestern haben die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten in Zusammenarbeit mit der Globetrotter Lodge rund um den Sportplatz eine Langlaufloipe gezogen.

Knapp 800 Meter misst die Spur, die Forstwirt Marco Schröder mit Schlepper und angehängtem Loipengerät für alle Wintersportler hergestellt hat. Förster Rainer Merten und seine beiden Töchter Clara (5) und Annika (12) waren die ersten, die in die Loipe gingen. Das Loipengerät hat eine etwa 50 Zentimeter breite Spur mit zwei parallelen Rillen für die Skier in den Schnee gezogen. Wem die Loipe auf dem Aschberg nicht ausreicht, der kann in den Landesforsten in Brekendorf weiter langlaufen. Dort erwartet sie eine etwa sechs Kilometer lange Loipe. „Die Strecke ist anspruchsvoller“, sagt Mertens. Der Kirchenweg habe sogar fast Abfahrtcharakter. Die Aktion kam schon gut an, hat auch Marco Schröder festgestellt.

Vor einigen Jahren hat es in Brekendorfer schon einmal eine Langlaufloipe gegeben, jetzt der zweite Versuch und alle hoffen, dass der Schnee noch einige Zeit liegen bleibt. „Bei Bedarf können wir die Loipe auch nachspuren“, sagte Rainer Mertens. Er ist auch sicher, dass sich Spaziergänger und Langläufer nicht in die Quere kommen, denn die Loipe verläuft auf den Hauptwegen. „Bitte nicht in die Loipe treten“, appelliert der Brekendorfer Förster an die Ausflügler. Bei den Langläufern, die jetzt schon in den Hüttener Bergen unterwegs sind, kam die Aktion gut an. „Als ich die Spur in Brekendorf zog, zeigten mir zwei Langläufer den Daumen hoch“, erzählt Forstwirt Schröder.

„Die Langlaufloipe passt gut hierher“, sagt Globetrottter-Geschäftsführer Günther Hoffmann. An diesem Wochenende rechnet er wieder mit zahlreichen Besuchern, die zum Rodeln hoch kommen. Jetzt gebe es mit der Loipe noch eine neue Wintersportattraktion. „Das vermutlich höchst gelegene Wintersportstadion“, sagt Förster Mertens.

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