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Bürgermeisterwahl : Auch die SPD setzt auf Jörg Sibbel

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die SPD Eckernförde hat sich nach der CDU auch für eine weitere Amtszeit von Bürgermeister Jörg Sibbel ausgesprochen. Fraktion und Ortsverband haben ihre Unterstützung im Wahlkampf 2014 zugesagt. Bislang gibt es keinen Gegenkandidaten.

shz.de von
erstellt am 17.Okt.2013 | 05:51 Uhr

Die SPD hat sich am Dienstagabend einstimmig in Fraktion und Ortsverband dafür ausgesprochen, Bürgermeister Jörg Sibbel im Wahlkampf zu unterstützen. Nach der CDU hat sich damit auch die zweite große Partei für eine weitere Zusammenarbeit mit Jörg Sibbel ausgesprochen. Dessen Amtsperiode endet im Dezember 2014, die Bürgermeisterwahl ist für den 25. Mai 2014 parallel zur Europawahl angesetzt. Dann entscheiden die Wähler, wer die nächsten acht Jahre die Verwaltung leitet. Bislang gibt es keinen Gegenkandidaten.

Jörg Sibbel war 2006 als parteiloser Kandidat gegen die Amtsinhaberin Susanne Jeske-Paasch (SPD) angetreten und im Wahlkampf von der CDU unterstützt worden. Er war am Dienstagabend als Gast im öffentlichen Teil der SPD-Mitgliederversammlung im TuS-Heim zugegen.

Es sei damals ein „heftiger Wahlkampf um die Person“ gewesen, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Sönke Rix. „Daran hast du dich aber nicht beteiligt. Das waren andere. Du hast dich sehr fair verhalten.“ Sibbel habe seine Parteiunabhängigkeit stets bewahrt.

Einen kleinen Ansatz zur Kritik äußerte Martin Klimach-Dreger: „Ich wünsche mir, dass die Verwaltung in Diskussionen konkret sagt, was sie für richtig hält.“ Besonders, wenn es in die zweite Lesung gehe. „Die Verwaltung macht einen guten Job, könnte aber manchmal einen Monat schneller sein.“ Jörg Sibbel antwortete, dass er in der Politik vermitteln müsse, um Kompromisslinien auszuloten. Dennoch: „Ich könnte mir vorstellen, die Autorität einer zweiten Wahlzeit dafür zu nutzen.“

Jörg Sibbel hatte zuvor die Grundzüge seiner Ziele vorgestellt. Bei den anschließenden Fragen stand besonders Borby im Mittelpunkt. Konkret nannte Sibbel als Ziel den Erhalt von zwei Schulstandorten in Borby – zumindest zwei Grundschulstandorten. Das Sichern der kleinteiligen Struktur des Stadtteils sei ein wichtiger Punkt in städtebaulicher Sicht.

Besonders wichtig sei die Schaffung günstigen Wohnraums für junge Familien, zum Beispiel durch das Ausweisen neuer Erbpachtgrundstücke. Auch unterstützt Sibbel die Idee, den Bau großer Wohnkomplexe mit der städtischen Forderung nach sozialem Wohnungsbau zu verbinden. Das soll im Wohnraumversorgungskonzept festgehalten werden, das Anfang Dezember in einer Einwohnerversammlung vorgestellt werden soll. Auch bei der Nooröffnung könne er sich sozialen Wohnungsbau vorstellen. In Borby seien „neue Bewegung im Bereich des Geländes der früheren Baufirma Lohnert erkennbar“, so Sibbel. Ein Nahversorger mit 800 bis 1000 Quadratmetern könnte ebenfalls im Bereich der Prinzenstraße entstehen.

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