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Eckernförder Zeitung

24. August 2017 | 05:11 Uhr

Ortsentwicklung : Attraktiv: Wohnen in Lindau

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Großteil der Bauplätze im Gebiet Achterwisch sind verkauft / Homepage soll überarbeitet werden

Das Interesse am Wohngebiet Achterwisch war größer, als Bürgermeister Jens Krabbenhöft es vermutet hatte: Zwölf der insgesamt 19 Bauplätze sind bereits verkauft, vier weitere sind gerade in der Beurkundung beim Notar. Das beschert der Gemeinde einen Überschuss von 503 000 Euro im Haushalt 2014.

Aus dem Ort, aber auch aus Gettorf, Schinkel und Kiel kämen die neuen Mitbürger, teilt Krabbenhöft bei einem Rundgang mit. Ganz klar profitiere das Neubaugebiet von der Nähe zu Gettorf – in nur zwei Minuten sei man auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes an der Süderstraße. Dank des raschen Abverkaufs könne die Straße voraussichtlich schon im kommenden Jahr fertiggestellt werden.

Nach dem Baugebiet Mühlenweg Anfang der 2000er Jahre kommen nun am Achterwisch circa 70 neue Bürger zur Gemeinde dazu. Zwar könnte Lindau mit der Freifläche nördlich der Raiffeisenstraße noch weitere Bauflächen ausweisen. Doch sei das derzeit nicht vorgesehen, teilt Krabbenhöft mit und betont, dass die Gemeinde in kleinen, überschaubaren Gebieten wachsen soll, damit sich die Bürger integrieren könnten. Die Erweiterung des Ortes um den Achterwisch sei derzeit ausreichend, zumal im Neubaugebiet Großkönigsförde noch elf von zwölf Grundstücken zu verkaufen sind. „Das ist zwar etwas weiter weg, besticht aber durch seine reizvolle Lage“, zeigt sich Krabbenhöft überzeugt, dass der Verkauf im nächsten Jahr voranschreiten wird.

Orientierung bietet den Neubürgern unter anderem die Homepage, die überarbeitet werden soll. „Wir waren eine der ersten Gemeinden mit einem eigenen Internetauftritt. Wir haben schon die zweite Auflage, aber auch die ist in die Jahre gekommen“, so der Bürgermeister. Das Grundgerüst eines neuen Auftritts im Word Wide Web soll nun von professioneller Seite erstellt werden, für die anschließende Administration werden noch Bürger gesucht, die sich gegen eine Aufwandsentschädigung darum kümmern. Neben kommunalpolitischen Inhalten sollen auf der Internetseite auch touristische Angebote sowie die im Ort aktiven Vereine und Verbände zu finden sein. „Das ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können“, betont Krabbenhöft.

Mit dem Bau des Feuerwehrgerätehauses, des Mehrgenerationenhauses und der Kita liegen die größten Vorhaben bereits hinter der Gemeinde. 1,8 Millionen Euro wurden dafür investiert, 700 000 Euro an Zuschüssen sind geflossen. Für 2015 steht der Lückenschluss im Radwegenetz von Großkönigsförde nach Revensdorf noch aus. 140 000 Euro sind im Haushalt für den Grunderwerb und 1,37 Millionen Euro für den Bau vorgesehen – Zuschüsse nicht mit eingerechnet. „Die Gemeinde hat sich das seit Jahrzehnten gewünscht, nun soll es auch über die Bühne gehen“, so Krabbenhöft.

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erstellt am 06.Nov.2014 | 06:18 Uhr

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