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Tanzen für den guten Zweck : Atemlos bei griechischem Wein

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Rund 60 Gäste beim ersten Schlagerabend des Fördervereins zum Erhalt der Kapelle Westerthal und des Kirchenzentrums Barkelsby

Barkelsby | Wer kennt sie nicht – Schlager wie „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens oder „Ein Festival der Liebe“ von Jürgen Markus. Ebenso bekannt ist natürlich „Atemlos“ von Helene Fischer. Von vielen verachtet, findet der deutsche Schlager immer noch eine breite Zustimmung. Genau aus diesem Grund hatte der Vorstand des Fördervereins zum Erhalt der Kapelle Westerthal und des Kirchenzentrums Barkelsby am Sonnabend zu einem reinen Schlagerabend ins Gemeindezentrum eingeladen.

Und das mit großem Erfolg. Zirka 60 Gäste fast jeden Alters sangen und tanzten zu Rhythmen mit deutschen Texten. Andreas Flügge, Mitglied des Vorstandes des Vereins, hatte in seiner CD-Kiste gekramt und Titel aus vier Jahrzehnten mitgebracht. „Mit dieser Musik kenne ich mich gut aus“, erklärte er, „das ist mein Hobby. Ich kann mich am Wochenende ganze Stunden damit beschäftigen.“ Zum Glück für die Besucher, ließ er diese am Sonnabend an seiner Passion teilhaben.

Sowohl bei alten als auch bei neuen Schlagern füllte sich die Tanzfläche. Manchmal allerdings blieb sie auch leer, weil die Gäste dann einfach auf ihren Plätzen schunkelten und mitsangen. „Eigentlich sind Schlager wie die von Helene Fischer so gar nicht mein Ding“, meinte Andrea Lohmann, „aber meinen Spaß habe ich heute Abend hier trotzdem.“ Zu Hits von Udo Jürgens konnte jeder mitsingen, und so blieb im Gemeindesaal niemand unbewegt.

Bislang hatte der Förderverein der Kirche am Ende des Januars stets zu einem literarisch musikalischen Abend eingeladen. „In diesem Jahr wollten wir einfach mal was anderes machen“, erklärte Annelore Erdmann, erste Vorsitzende. „Und wir wollten damit auch noch einmal andere Leute ansprechen“, ergänzte Pastorin Almut Witt. Diese Rechnung war aufgegangen.

Als Andreas Flügge die Besucher mit einem kleinen Musikquiz überraschte, war immer wieder zu hören. „Ach ja, das haben sie doch damals bei Dieter Thomas Heck gesungen.“ Oder: „Chris Roberts war damals mein absoluter Schwarm“. Alles in allem ein runder Abend, der für alle Beteiligten sicherlich gerne wiederholt werden darf.


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