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Open-Air-Kino : Aschenbrödel unter freiem Himmel

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das erste Freiluftkino auf dem Weihnachtsmarkt kam gut an. Aschenbrödel begeisterte Frauen und Kinder und die Schneekatastrophe die Männer. Für gute Laune bei Glühwein sorgte die Feuerzangenbowle.

shz.de von
erstellt am 21.Dez.2013 | 06:14 Uhr

Frauen und Kinder zuerst – beim Open-Air-Kino auf dem Weihnachtsmarkt galten gestern Abend die selben Regeln wie bei einer Schiffshavarie. Das erste Kino unter freiem Himmel begann um halbfünf mit dem Märchenklassiker „Drei Nüsse für Aschenbrödel“. Kein Wunder also, dass sich die Kinder in die erste Reihe auf Strohballen setzten, während die Mütter in der zweiten Reihe Platz nahmen. Im Anschluss dann zeigte Gerald Grote den Film „Schnee von gestern“ über die Schneekatastrophe von 1978/79, zu dem sich auch die Männer gesellten. Ganz zum Schluss kam dann der Gute-Laune-Klassiker für die ganze Familie: „Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann.

Die große Leinwand direkt an der St.-Nicolai-Kirche bot genügend Raum für eine gute Sicht. Strohballen und Strandkörbe schufen eine maritim-ländliche und damit gemütliche Atmosphäre – selbst bei Nieselregen. Es war die Firma Outdoor Cine, die bei der Eckernförde Touristik und Marketing GmbH (ETMG) anfragte, ob sie nicht auf dem Weihnachtsmarkt ein Freiluft-Kino veranstalten könne und einen guten Preis bot. Den Eckernfördern ist das Unternehmen schon von seinem Auftritt beim Green-Screen-Strandkino im Juli 2012 ein Begriff.

„Das ist der Hammer“, sagte Ilona Wulf, die gestern extra für das Open-Air-Kino mit ihren Kolleginnen der Line-Dance-Gruppe „Flying Feet“ aus Kropp angereist kam. „Einfach spitzenmäßig“, fanden sie die Idee. „Wir haben extra überpünktlich Feierabend gemacht, um herzukommen“, sagte Manuela Olthoff. Bei Glühwein und Aschenbrödel ließen sie es sich gutgehen, auch wenn sie den Film jeder schon ein Dutzend Mal gesehen haben – außer Ingrid Arndt, die den Klassiker mit ihren 70 Jahren zum ersten Mal sah. Ihre Männer konnten während dieser Zeit noch Weihnachtsgeschenke besorgen. „Die kommen erst zur Katastrophe“, sagten die Frauen und meinten den Film von Gerald Grote und Claus Oppermann.

Das Freiluftkino kam also gut an – bei Kindern und Erwachsenen. Mehr davon bitte.

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