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AWO-Hauptversammlung : Arbeiterwohlfahrt: Aktive Bürger für eine aktive Stadt

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

AWO Eckernförde, ein Beispiel für gesellschaftliche Werte. Für den Ortsverein wird es immer schwerer, ehrenamtliche Mitarbeiter zu gewinnen. Der Vorstand nimmt zahlreiche hohe Ehrungen für langjährige Mitglieder vor.

shz.de von
erstellt am 07.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Eckernförde | Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist in Eckernförde eine Einrichtung, die sich für die soziale Gerechtigkeit in vielfältiger Weise einsetzt. Auf der Jahreshauptversammlung begrüßte der erste Vorsitzende Hans Georg Wonigeit am Sonnabend zahlreiche Gäste und Mitglieder. 170 Menschen sind in dem Ortsverband organisiert, im Vorjahr waren es 183.

Bürgermeister Jörg Sibbel sprach dem Ortsverband seine Wertschätzung aus: „Seit 1919 steht die AWO beispielhaft für wichtige gesellschaftliche Werte, wie Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit. Eine wichtige und unschätzbare Einrichtung ist das Servicehaus der AWO, das seit 20 Jahren Senioren ermöglicht, selbstbestimmt zu leben.“

Martin Klimach-Dreger, Kreisvorsitzender der AWO, hob die vielfältigen Aktivitäten hervor, die gerade sozialschwächeren Bürgern zu Gute kommen: „Eine aktive Stadt braucht aktive Bürger, die bereit sind, sich für die Gesellschaft einzusetzen.“ Auch die Europaabgeordnete Ulrike Rodust (SPD) nahm an der Jahreshauptversammlung ihres Heimatverbandes teil.

In seinem Jahresbericht ließ Hans-Georg Wonigeit Veranstaltungen, Vorträge und gemeinsame Feste Revue passieren. Besonders gut wurde die Veranstaltung der Verkehrswacht besucht, bei der Tipps für den Umgang mit dem Rollator demonstriert wurden. Sie soll wiederholt werden. Für das Jahr 2014 gab der Vorsitzende bekannt, dass er die Verantwortung für die Planung der Fahrten und Bingo-Veranstaltungen in die Mitgliederhände abgeben will. Er wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt, ebenso Uwe Fischer als Kassenwart. Waltraud Raum und Annette Griem verstärken als Beisitzerinnen den Vorstand.

Aus den Händen von Ulrike Rodust und Martin Klimach-Dreger erhielten einige Mitglieder Urkunde und Ehrennadel für langjährige Mitgliedschaft: Die goldene Ehrennadel für 40 Jahre erhielt Annemarie Clausen. Die bronzene Ehrennadel für 30 Jahre Marianne Kowsky. Die silberne Ehrennadel für 25 Jahre erhielten Helmut Körn und Karl Lorenzen. Für zehn Jahre wurde Uwe Fischer geehrt.

Wonigeit bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement und erklärte, dass die Zeit für das Ehrenamt besonders schwer ist. Der Nachwuchs tue sich schwer, sich in Vereinen und Verbänden festzulegen, viele ziehen nach Schule oder Studium in die Ferne. „Es wird immer schwerer, verantwortungsvoll unsere Aufgabe zu erfüllen, wir dürfen dennoch nicht locker lassen.“ Mit dem Ausblick auf die Veranstaltungen in 2014, darunter ein Besuch der Erlebnisräucherei am 15. Mai, eine Führung im OIC am 12. Juni und das beliebte Sommerfest im Servicehaus am 24. Juli endete die Versammlung.

 

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In Abwesenheit wurden geehrt: 40 Jahre Helmut Hampe, 25 Jahre: Brigitte Pronkow, Heidrun Isolt, Marion Tokunou, 20 Jahre: Regina Clasen, Regine Jordan, Heidi Packschies, Dagmar Grosenick, 10 Jahre: Karen Wonigeit, Beeke Melita Indinger.



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