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Apfeltag im UIZ : „Apfel ist nicht gleich Apfel“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das Umwelt-Info-Zentrum hat einen Aktionsnachmittag rund um den Apfel veranstaltet und eine dicke Ausbeute an besonderen Apfelsorten präsentiert.

Signe Tillisch, Perle von Angeln, Orleans Renette oder der Rote Astrachan sind keine exotischen Urlaubsziele, es sind vier der rund 75 verschiedenen Apfelsorten, die man vergangenen Sonnabend im Umwelt-Info-Zentrum in Eckernförde probieren und genauer erforschen konnte.

Kinderlachen, sonnige milde Temperaturen, viele Besucher, ganz viel gute Laune und eine dicke Ausbeute an besonderen Apfelsorten – der diesjährige Apfeltag auf dem Gelände des Umwelt-Info-Zentrums (UIZ) stand unter einem besonders guten Stern. Der Aktionsnachmittag rund um den Apfel wurde nun schon zum 17. Mal veranstaltet. Von 14 bis 17 Uhr strömten die Besucher auf das Gelände, sie hatten die Gelegenheit, viele der weithin unbekannten Apfelsorten kennenzulernen und zu probieren. Die Freunde gesunden Obstes konnten selbstständig Apfelsaft pressen, der dann zu frischem Apfelgelee weiterverarbeitet wurde. Viele der 75 Apfelsorten stammen aus der Region von den Streuobstwiesen, die sich ganz in der Nähe des UIZ befinden. Die Sorten Damendorfer Streifling, Perle von Angeln, Angelner Zitronenapfel, Angelner Hochzeitsapfel und die Gelbe Schleswiger Renette sind in der Region angesiedelt. Einige der Apfelsorten wie die Litauer Pepping wurde von weit her transportiert, um die Ausstellung der europaweiten Apfelsorten komplett zu machen.

„Apfel ist nicht gleich Apfel!“- Sabine Rief, Leiterin des UIZ, bringt es auf den Punkt. „Auf unseren Streuobstwiesen werden Jahrzehnte alte Apfelsorten angebaut und geerntet. Diese liegen der Stadt sehr am Herzen. Ich freue mich sehr, dass man auf unsere alten Eckernförder Traditionen zurückgreift und auch in diesem Jahr den Apfeltag veranstaltet.“ Sabine Rief ist es ein Anliegen, dass die Besucher die Vielfalt der verschiedenen Apfelsorten kennen lernen. Auch Kindergärten und Schulen wird ein Programm rund um den Apfel angeboten, dass im Gruppenverband genutzt werden kann. Die Kinder und Jugendlichen haben die Chance, etwas über den Apfel zu erfahren und die Streuobstwiesen zu besichtigen. „Die verschiedenen Apfelsorten sind so unterschiedlich. Bestimmungsmerkmale sind Stildicke, Färbung, Form als auch die Größe. Ich möchte den Besuchern nahe bringen, dass ein richtiger Apfel nicht glatt und rot wie aus dem Supermarkt um die Ecke sein muss, sondern Ecken, Kanten und verschiedene Färbungen hat. Aber nichtsdestotrotz im Geschmacklichen gewinnt!“

Die geernteten Äpfel wurden mit tatkräftiger Unterstützung vieler Kinderhände zu Apfelkompott, dessen Saft dann zu Apfelgelee weiterverarbeitet wurde. Diesem wurden, für einen besonderen Geschmack verschiedene Zutaten wie Zimt, Rosmarin, Thymian, Lavendel und Bergbohnenkraut beigemischt. Arne Laugnisz produzierte das beliebte Apfelgelee: „Alle Kräuter und Zutaten für das Apfelgelee stammen aus dem Garten des Umwelt-Info-Zentrums. Ich bekomme nur den Saft der Äpfel bekomme. Somit ist jedes Glas Apfelgelee eine geschmackliche Überraschung, die sich auf jeden Fall lohnt!“

Und am Ende des Apfeltages können die Besucher mitnehmen, dass es eine große Vielfalt an Apfelsorten gibt und dass „Apfel nicht gleich Apfel“ ist.

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