Parken : Anwohner wollen mehr Straßenlicht

Zu wenig Licht in der Dunkelheit beklagt Anwohnerin Heike Ruhm-Feige im Bereich des Rotdornweges.
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Zu wenig Licht in der Dunkelheit beklagt Anwohnerin Heike Ruhm-Feige im Bereich des Rotdornweges.

Gettorfer Bauausschuss lässt prüfen, ob Parkplatz Kirchhofsallee ausschließlich für Kita und Schule angelegt wurde.

shz.de von
13. Dezember 2017, 06:13 Uhr

Gettorf | Heike Ruhm-Feige machte gleich zu Beginn der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr, Bauwesen und Umwelt auf ein Problem in ihrer Nachbarschaft aufmerksam Die Sicherheit, insbesondere für ältere Bürger sei in dem Teil des Rotdornweges, in dem sie wohnt, nicht mehr gewährleistet. Die Gehwegplatten seien uneben, nach Bauarbeiten noch unebener als vorher schon, die Ausleuchtung schlecht. „Der Weg ist eine einzige Katastrophe“, sagte die Anwohnerin. Das trifft besonders nach anhaltendem Regen zu. „Man kommt nur noch mit Gummistiefeln durch die Pfützen“. Zwischenzeitlich habe es zwei Begehungen gegeben mit dem Ergebnis, dass kein Handlungsbedarf bestehe. „Sie müssen sich das mal in der dunklen Jahreszeit ansehen“, appellierte sie an den Bauausschuss.

„Wir brauchen hier nur eine zusätzliche Lampe“, sagte sie am nächsten Tag im Gespräch mit unserer Zeitung. Tatsächlich gibt es in der Kurve am Parkplatz nur eine Straßenlampe und zwar gegenüber vom Parkplatz. Seit die auf LED umgestellt wurde, leuchtet sie diese Kurve noch schlechter aus als vorher, so Ruhm-Feige. Wenn es dunkel ist, ist der Parkplatz voll belegt. Das Licht der einen Straßenlampe hat keine Chance, bis hinter die Autos zu leuchten, müsste es aber, damit die Bewohner der Reihenhäuser gegenüber sicher zu ihren Wohnungen kommen.

Bauausschussvorsitzender Marco Koch (CDU) versprach Abhilfe. Im Januar soll der Bereich des Rotdornweges auf die Tagesordnung des Bauausschusses. Bis dahin soll dem Ausschuss eine Kostenschätzung vorliegen.

Ausführlich wurde ein Vorschlag des Gettorfer Turnvereines (GTV) diskutiert, die Parkzeiten auf dem Parkplatz Kirchhofsallee auf drei Stunden zu beschränken. Der Parkplatz sei jetzt durch viele Dauerparker belegt, was dazu führe, dass Teilnehmer am Seniorensport häufig keinen Parkplatz fänden, hieß es. „Der Seniorensport sollte nicht durch unzureichende Parkplätze beschnitten werden“, stellte ein Vertreter des Seniorensports fest.

Die Ausschussmitglieder zeigten sich grundsätzlich offen für eine Begrenzung der Parkzeit auf drei Stunden in der Zeit zwischen 9 und 16 Uhr, wobei Lehrer der Grundschule und Mitarbeiter der Kita weiterhin solange parken können sollten, wie sie ihrer Arbeit nachgehen. An den auf eine halbe Stunde begrenzten Parkplätzen solle sich nichts ändern. Die würden für die Eltern der Kinder in der Kita zum Bringen und Holen benötigt werden, stellte Marco Koch fest. Auch bei diesen Parkplätzen hatte der GTV eine Begrenzung der Parkzeit auf drei Stunden angeregt. Koch gab zu bedenken: „Der GTV bietet immer mehr Angebote in seinem Heim an. Jetzt will er, dass die Gemeinde dafür Parkplätze schafft.“ Vor einer Entscheidung soll geprüft werden, ob der Parkplatz ursprünglich ausschließlich für die Grundschule und die Kita gebaut wurde.

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