zur Navigation springen

Kleider- und spielzeugbörse : Ansturm auf die Jubiläums-Kleiderbörse

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die 20. Kinderkleidungs- und Spielzeugbörse in Altenholz hat wieder Scharen von Käufern und Verkäufern ins Eivind-Berggrav-Zentrum gelockt. 16 Prozent des Erlöses kommen karikativen Zwecken zugute.

shz.de von
erstellt am 16.Sep.2013 | 06:37 Uhr

Kinderwagen, Autositze, Reisebetten, Fahrräder, Hochstühle, Schlittschuhe und jede Menge Bekleidung in den Größen 50 bis 176 waren im Angebot auf der 20. Kinderkleidungs- und Spielzeugbörse. Bereits bevor sich die Türen des Eivind-Berggrav-Zentrums öffneten, hatte sich schon eine lange Schlange von Käufern auf der Straße gebildet. Mit prall gefüllten großen Einkaufstüten traten viele zufrieden den Heimweg an.

„Hier findet man immer etwas“, weiß Birgit Buche aus Erfahrung. Bei der Kielerin stehen die Termine der Altenholzer Kleiderbörse seit vielen Jahren im Kalender. „Es ist alles sehr übersichtlich und wie in einem Laden. Ich lasse mir immer Zeit und mag das Wühlen gerne.“

Und zum Wühlen gab es reichlich. Rund 200 Verkäufer können je bis zu zwei Kartons bei dem zehnköpfigen Team der Kleiderbörse abgeben. Selbst kurz vor „Ladenschluss“ war die Auswahl noch groß. „Es sieht immer nicht danach aus, aber es wird sehr viel verkauft“, sagt Wencke Saß. „Wir brauchen immer mehr Kleiderständer und sind froh, dass wir im Eivind-Berggrav-Zentrum so viele Räume zur Verfügung haben.“

Die Börse, die Mütter der Kinder aus der evangelischen Kindertagesstätte „Ahoi“ in Altenholz-Stift vor zehn Jahren ins Leben riefen, begann klein und wurde immer größer. In der aktuellen Größenordnung wäre sie in den Räumlichkeiten der Kita, in der der Verkauf beim ersten Mal stattfand, nicht mehr möglich. „Wir haben jetzt sogar die Kirche dazu genommen“, berichtet Britta Mischke. „Dort sind die Kartons nach den Verkäufernummern sortiert. So geht es schneller, die nicht verkauften Sachen wieder zu verpacken. Wir werden in der Organisation von Mal zu Mal besser.“

Martina Hertling hatte ihre Tochter Matilda (8) dabei. „Da man nicht umtauschen kann, ist es besser, wenn sie sich selber etwas aussucht.“ Die Krusendorferin bietet zudem seit rund fünf Jahren Kleidung an, die ihren Kindern nicht mehr passt. „Wir haben schon vieles verkauft. Auch unser Bobbycar, das Dreirad und den Kinderwagen sind wir hier losgeworden.“

16 Prozent des Erlöses werden gespendet. Die Hälfte bekommt die Kita „Ahoi“. Die anderen acht Prozent gehen diesmal an die Awo-Jugendstiftung in Altenholz-Stift. „Wir haben die Bänke im Garten, den Matschtisch oder einen Teil des Klettergerüstes von dem Börsengeld finanziert“, erzählt Wencke Saß. „Nun hätten wir gerne ein neues Spielschiff oder ein Häuschen im Garten.“

Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Die Mütter und Erzieher der Kindertagesstätte boten Kaffee und Kuchen an. „Es ist nett, wenn die Leute in Ruhe zusammen sitzen können“, stellt Wencke Saß fest. „Einige Papis warten auch hier und lassen ihre Kinder im Garten spielen, bis die Muttis mit dem Einkaufen fertig sind.“ Diese Gelegenheit nutzen drei Freundinnen gerne. „Es hat sich wieder gelohnt“, freut sich Marion Fiene. „Wir sind nicht das erste Mal hier und haben wieder viele schöne Sachen gefunden. Für 30 Euro bekommt man eine volle Tasche und fährt entspannt nach Hause. Die Börse ist sehr gut organisiert. Am 22. März findet sie das nächste Mal statt. Da sind wir wieder dabei.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen