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Internationales Naturfilmfestival : Ansturm auf die Green Screen-Tickets

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Im Ticketcenter des internationalen Naturfilmfestivals Green Screen im Stadthotel laufen die Fäden für die Kartenbestellung zusammen. Online- und Telefonbestellungen bis zum 31. August möglich.

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erstellt am 08.Aug.2017 | 06:06 Uhr

Eckernförde | Ein Büro im Stadthotel am Exer ist wieder zur zweiten Heimat für die Abteilung Kartenvorverkauf („Ticketing“) geworden. Zwei zweiköpfige Kernteams leiten die täglichen Schichten, ihnen steht ein Pool aus zehn kompetenten Helfern zur Seite. Seit dem 15. Juli läuft der Online-Vorverkauf, gestern wurde das Bestelltelefon unter der Rufnummer 04351/476491 freigeschaltet. Sowohl online als auch telefonisch können noch bis zum 31. August Karten bestellt werden, danach beginnt ab dem 1. September der Direktverkauf im Ticketcenter Stadthotel (1. bis 12. September 11 bis 18 Uhr, sonnabends und sonntags 11 bis 16 Uhr; 13. bis 17. September von 11 bis 18 Uhr, sonnabends von 9 bis 16 Uhr, sonntags von 9 bis 14 Uhr; Restkarten während des Festivals vom 13. bis 17. September nur noch an den Kinokassen der jeweiligen Spielstätten).

Jeder Quadratmeter des kleinen Raums mit eigenem Zugang zum Parkplatz wird ausgenutzt. An der Wand ist das große, fast schon legendäre Regal aufgebaut, in dem jeder Film ein eigenes Fach hat. Dort werden bestellte Karten bis zur Abholung gelagert, und wenn ein gelber Tennisball im Fach liegt, ist der Film ausverkauft. Und das ist bereits jetzt bei einigen Filmen der Fall, obwohl der Kartenvorverkauf bis gestern nur online gelaufen ist. Vor allem die Meeresfilme, die im kleinen Saal des Ostsee-Info-Centers mit seinen nur 50 Plätzen gezeigt werden, sind bereits stark gefragt, einige auch ausverkauft. Das gilt beispielsweise für die Best of“-Reihe mit den drei preisgekrönten Meeresfilmen „Die Kraken vom Stromboli“, „Thunfische – Jäger der Meere“ und „Terra X: Universum der Ozeane“, aber auch für die aktuellen Filme „Hannes Jaenicke – Einsatz für Delfine“, „Wale in Not“ oder „Kinder der Sonne“, ein Film über Schmetterlinge.

Dass dies bereits jetzt, fünf Wochen vor Festivalbeginn, der Fall ist, hängt mit dem professionalisierten Online-Kartenverkauf zusammen, den die Festivalmacher installiert haben. Seit dem 15. Juli können Karten über die Internetseite www.greenscreen-festival.de bestellt werden. Sobald das Geld bei Green Screen eingegangen ist, werden die bestellten Tickets zur Abholung ab dem 1. September im Stadthotel bereitgelegt oder per Einschreiben zugeschickt (3,60 Euro Zustellgebühr). „Das funktioniert wunderbar“, sagt Ulrich Himstedt, der mit seiner Frau Astrid eines der beiden Kernteams bildet und das neue, von Green Screen-Mitarbeiter Carsten Füg und einem Programmierungsunternehmen entwickelte Programm auf seine Praxistauglichkeit abgeklopft hat. Bequemer geht’s wirklich kaum: Im Programm die Filme der Wahl aussuchen, per Mausklick bestellen, das Geld überweisen und auf die Zusendung der Karten warten oder sie selbst abholen. Auf einen Blick erfährt der Nutzer, für welche Filme es noch wie viele Karten gibt und kann dann umgehend buchen. Das Bestellformular ist programmhinterlegt, auf einen Blick erkennt man links oben die Filmnummer, rechts oben steht die Zahl der noch verfügbaren Karten, und zwar tagesaktuell. Während es bei den kleinen Spielstätten wie dem OIC oder der Galerie 66 schon eng wird, gibt es vor allem in der Stadthalle als größter der sechs Spielstätten noch viel Auswahl.

Knapp 800 Tickets wurden – Stand gestern Vormittag – bereits verkauft, und es gehen stündlich weitere Bestellungen aus dem ganzen Bundesgebiet ein. „Einige Leute nehmen sich für Green Screen extra eine Woche Urlaub, um sich die Filme anzusehen“ sagt Ulrich Himstedt, der zusammen mit seiner Frau im vierten Jahr dabei ist. Unermüdlich und teilweise bis spät in die Nacht kümmert sich das Ehepaar aus Kropp um die Bestellungen und gleicht sie mit den Zahlungseingängen ab. Wenn das Geld nicht innerhalb der Zahlungsfrist von zehn Tagen auf dem Konto ist, werden die Bestellungen storniert und wieder als freie Kapazitäten ins System eingestellt. Soviel Fleiß, Kompetenz und Zuverlässigkeit weiß man auch im Festivalbüro sehr zu schätzen. Das zweite Kernteam besteht aus Kerstin Domke und Birgit Schaaf. Online-Bestellungen werden noch bis zum 31. August entgegen genommen. „Das ist die einfachste, schnellste und sicherste Methode, um an Karten zu kommen“, sagt Astrid Himstedt.

Gestern wurde mit dem telefonischen Kartenverkauf ein weiterer Vertriebsweg freigeschaltet. Kaum geschehen, klingelte das Telefon ununterbrochen. „Ich habe fast keine Stimme mehr vom vielen telefonieren“, sagt Ulrich Himstedt – und holt den nächsten Anrufer in die Leitung.

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