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Eckernförder Zeitung

23. August 2017 | 00:54 Uhr

Ankerpark: Ein Platz für Kunst im Grünen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Vorstand des Kulturforums im Amt bestätigt / Initiative für Skulpturenpark am Ankerplatz

Der Ankerpark am Busbahnhof könnte zu einem Skulpturenpark werden. Bei der Mitgliederversammlung des Kulturforums wurde intensiv über die Neugestaltung des Parks gesprochen. „Es ist erfreulich, dass die Gemeinde in einem ersten Schritt den Park geöffnet hat“, stellte Schriftwart Dr. Werner Helten fest. Das soll jedoch nur der Anfang sein. An dem Ort soll in Zukunft ein Skulpturenpark entstehen.

Mit einem lokalen Künstler konnte man schon eine Einigung erzielen. „Er würde uns auf Mietbasis zwei Exponate leihen“, sagte Helten. Allerdings gilt es noch die Finanzierung der Miete zu regeln. Auch wie die Skulpturen transportiert werden sollen, ist noch unklar. Die Gemeinde habe angeboten die Basisarbeiten zu übernehmen. „Sie werden sturmfeste Betonsockel vor Ort installieren“, erläuterte Helten. Bisher sei es nur eine Idee. Den Möglichkeiten einer Realisierung werde man nachgehen. Die Mitglieder fanden die Idee gut und sprachen sich für die Einrichtung eines Skulpturenparks aus.

Bei den Vorstandswahlen gab es eine kleine Überraschung. Zwar wurden Gerd Schneider als Vorsitzender, Dr. Werner Helten als Schriftwart und Dr. Siegmar Biernath-Wüpping als Kassenwart einstimmig bestätigt, doch Helten wies daraufhin, dass er dieses Amt nur noch ein Jahr lang bekleiden wolle. „Macht euch doch langsam schon einmal Gedanken um meine Nachfolge“, bat Helten die 46 Mitglieder des Vereins.

Natürlich liegt auch in diesem Jahr der Fokus auf der Vermittlung von Kultur. „Wir werden gemeinsam mit Nikolaus Graf zu Reventlow die alte Stander Burg am 11. Mai besichtigen“, sagte Schneider. Zwar besteht diese heute nur aus einer Tafel und dem Wassergraben, trotzdem sei es ein geschichtsträchtiger Ort. Auf dem diesjährigen Promenadenfest will der Verein aus Strandgut Bilder herstellen. Auch Vorträge stehen wieder auf dem Programm. So wird es am 11. Oktober um die Strander Geschichte gehen. Am 22. November besucht Militärkaplan Rainer Schadt den Verein und wird unter dem Titel „Wir lieben den Tod“ über den Tod und das Militär sprechen. Auch habe man das 2016 gepflanzte Krokusfeld besichtigt. „Wirklich was sehen, wird man erst nächstes Jahr, aber dann wird der Fluss fließen“, berichtete Schneider. Erfreulich sei es, dass der Verein 2016 über 500 Gäste erreichen konnte. „Für uns ist das eine erhebliche Anzahl“, sagte Schneider freudig.

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