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50 Jahre Speedskater beim GTV : An Gettorfs Speedskatern kommen nur wenige vorbei

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Sparte feiert ihr Jubiläum

Fotos auf Stellwänden, Zeitungsartikel, Pokale, ausgemusterte Rollschuhe und eine Dia-Show auf der Leinwand erzählen aus der erfolgreichen Geschichte der Speedskater, früher Rollschnellläufer, im Gettorfer TV. Es gibt Sekt, Kaffee und Kuchen. Um die 70 ehemalige und aktive Speedskater feierten am Sonnabend im Vereinsheim das 50-jährige Bestehen ihrer Abteilung. Gastgeberin Ulrike Hagedorn verlas zur Begrüßung die Glückwünsche des befreundeten Vereins Blau-Gelb Groß-Gerau in Hessen.

Gegründet wurde die Rollschuhsparte von Adalbert Machatsch. Man fand sofort Anschluss an den Spitzensport und entsandte schon in den 60er Jahren GTV-Läufer in den Bundeslehrgang nach Inzell. Adalbert Machatsch entwickelte eigene Rollschuhe mit vier hintereinanderliegenden Rollen, die jedoch für den Rollschnelllauf noch nicht konkurrenzfähig waren. Er tüftelte weiter und der Erfolg stellte sich ein. Noch im gleichen Jahr wurde Anke Krützfeldt Deutsche Vizemeisterin in Inzell. 1970 übernahm Peter Machatsch die Sparte von seinem Vater Adalbert Machatsch.

Die ersten internationalen Erfolge errangen die Gettorfer Anke Krützfeldt, Birgit Baasch, Inge Urhammer und Peter Machatsch in Ostende. 1972 wurde die Rollschnelllaufbahn in Gettorf eingeweiht und nach dem Vater des Rollsports benannt. 1975 wurden Landesmeisterschaften auf der Bahn ausgetragen. Gäste aus Schweinfurt, Groß-Gerau, Darmstadt und Mühlheim nahmen daran Wettkämpfen teil. 1979 holten die Gettorfer 34 Goldmedaillen bei regionalen und überregionalen Wettkämpfen.

Obwohl nicht mehr ganz so erfolgreich, machen die Speedskater noch heute bis über Landes- und Bundesgrenzen hinaus sportlich von sich reden. Der GTV-Vorsitzende Gunnar Buchheim mahnte in seinen Grußworten, nicht in der Tradition zu verhaften, sondern sich auf die moderne Zeit umzustellen. Da habe die Speedskating-Abteilung mit dem geplanten Bau der neuen Speedskating-Bahn am Sportzentrum eine wunderbare Perspektive.

Roll- und Inline-Verbände sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene zeigten bereits Interesse, in Gettorf Wettkämpfe ausrichten zu wollen. Bürgermeister Jürgen Baasch bestätigte das. Im Frühjahr soll es losgehen mit dem Bau der neuen Speedskating-Bahn. Der Name Adalbert Machatsch-Bahn soll erhalten blieben. „Ihr repräsentiert die Gemeinde über Landes- und Bundesgrenzen hinaus, habt mit viel Herzblut immer das Finanzielle selbst getragen“, hob der Bürgermeister anerkennend hervor.  

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