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Strittigster Tagesordnungspunkt : Alternativen zum Ausbau Mohrberger Weg gesucht

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Gemeindevertretung Barkelsby setzte im Rahmen ihrer Sitzung am Dienstagabend im Gemeindetreff den strittigsten Punkt, Ausbau Mohrberger Weg, von der Tagesordnung. Mit der Begründung, dass sie noch Alternativen prüfen wolle.

shz.de von
erstellt am 24.Okt.2013 | 06:03 Uhr

Dank moderner Kommunikationsmittel waren alle sieben Anliegerfamilien des Mohrberger Weges bereits am Montagabend informiert. So brach kein Tumult aus, als Bürgermeister Fritz-Wilhelm Blaas (FWB) auf der Gemeindevertretersitzung am Dienstagabend im Gemeindetreff verkündete, dass die Tagesordnungspunkte Nr. 9 „Wegebau im Mohrberger Weg“ und Nr. 10 „Antrag eines Anliegers aus dem Mohrberger Weg“ von der Tagesordnung gestrichen worden seien.

„Es stehen noch Ermittlungen und rechtliche Prüfungen an“, erklärte Blaas auf die Anfrage von Wolfgang Schmidt, Sprecher der Bürgerinitiative Mohrberger Weg, in der Einwohnerfragezeit. Sönke Greve (FWB), Vorsitzender des Bauausschusses, sagte, dass „noch Details konkret zu erörtern“ seien und „Alternativen zu suchen“ seien.

Für Schmidt ein Grund zur Zuversicht. Bislang habe die Gemeinde sich jedem anderen Gedanken verschlossen und auf ihrer großen Ausbaulösung beharrt, so Schmidt, der gemeinsam mit allen Anliegern aus dem Mohrberger Weg genau dagegen protestiert (wir berichteten). „Ich begrüße, dass Alternativen geprüft werden“, so Schmidt. Das schone vielleicht nicht nur den Geldbeutel von Gemeinde und Anliegern, sondern komme auch anderen Interessen, wie Verkehrssicherheit, entgegen.

Weiterhin wurde auf der Sitzung Folgendes beschlossen: Die über 17 Jahre alte Steuerungsanlage der Heizung im Gemeindetreff wird erneuert. Es erfolgt eine Umrüstung der analogen Steuerung auf eine digitale, um wirtschaftlicher heizen zu können. Kostenpunkt: 9500 Euro. Die U 3-Gruppe in der Kita erhält für 4200 Euro neue Spielgeräte für draußen und einen neuen Rollrasen. Neue Möbel sollen für 8200 Euro angeschafft werden.

14 Notebooks, drei festinstallierte Beamer, zwei Trolleys zur Lagerung derselben und WLAN will die Gemeinde für die Grundschule im Wert von 14 650 Euro bestellen. Nach drei Jahren gehen die Rechner in den Besitz der Gemeinde über.

 

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