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3. Handball-Liga : Altenholzer „Wölfe“ mit Derbysieg zum Saisonauftakt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Mannschaft von Trainer Klaus-Dieter Petersen gelingt ein mühsamer 29:28-Heimerfolg gegen Flensburg-Handewitt II. Die Hausherren lagen in der ersten Halbzeit bereits mit sechs Toren zuürck.

shz.de von
erstellt am 01.Sep.2014 | 06:00 Uhr

Noch läuft nicht alles rund bei den Handballern des TSV Altenholz. „Doch auf diesen Sieg lässt sich aufbauen“, ist „Wölfe“-Trainer Klaus-Dieter Petersen froh darüber, zum Auftakt der Saison in der 3. Handball-Liga Nord der Männer mit dem 29:28 (14:14) über Aufsteiger SG Flensburg-Handewitt II im Landesderby in eigener Halle den ersten Sieg eingefahren zu haben.

Zufrieden war Petersen speziell mit der Abwehrarbeit seiner Spieler. Aber besonders im Angriff hatten die „Wölfe“ anfänglich Probleme. „Wir haben einige Fehler gemacht, die prompt von den Gästen mit Gegenstößen bestraft wurden“, berichtet der Coach, der sich frühzeitig nach dem 3:6 (14.) gezwungen sah, einzuschreiten und seine Mannschaft neu zu justieren. Sofort fruchtete seine Maßnahme aber nicht. Die Gäste aus Flensburg blieben am Drücker und bauten ihre Führung über 9:4 (18.) auf 12:6 (20.) aus. „Wir haben in der Anfangsphase zu umständlich und zu überhastet reagiert. Eine so clevere Mannschaft wie die SG nutzt solche Chancen natürlich aus“, berichtete Petersen, dass von da an aber ein Ruck durch seine Mannschaft ging.

Ausgerechnet eine Zwei-Minute-Strafe gegen Tobias Flindt rüttelte die „Wölfe“ wach. Mit Thies-Jakob Volquardsen als zusätzlichen Feldspieler für Torwart Florian Hossner kämpften sich die „Wölfe“ ins Spiel zurück, holten Tor um Tor auf und schafften beim 12:12 (27.) erstmals den Ausgleich. Bis zur Pause lagen beide Teams mit 14:14 gleich auf.

Nach dem Wechsel folgte die stärkste Phase der „Wölfe“. Die Abwehr, auch schon vorher recht solide, steigerte sich weiter. Torhüter Florian Hossner wurde zum Dreh- und Angelpunkt. Mit seinen Paraden gab er seiner Mannschaft den nötigen Rückhalt. Nun lief es auch im Angriff besser.

In der 42. Minute gelang erstmals mit 20:17 eine deutlichere Führung für die „Wölfe“, die nun nachsetzten und den Vorsprung auf 24:19 (50.) ausbauten. „Wir haben es uns durch eine zu hohe Fehlerquote dann aber selbst wieder schwer gemacht“, hadert Petersen, der in der Folge mit ansehen musste, wie die Gäste den Rückstand Tor um Tor aufholten und beim 25:24 (55.) erneut die Führung an sich rissen.

Große Spannung gab es in der Schlussphase. Mit einer Energieleistung bogen die Altenholzer die Partie doch noch um. Malte Abelmann-Brockmann glich zum 26:26 aus. Patrick Starke und Thies-Jakob Volquardsen machten danach den Sieg perfekt. Starke, der zuvor für das 27:26 gesorgt hatte, brachte die Wölfe nach dem 27:27 (58.) durch Nicolaisen erneut mit 28:27 (58.) in Führung, ehe Volquardsen 30 Sekunden vor dem Ende mit dem 29:27 für die Entscheidung sorgte. Das 28:29 durch Per Oke Kohnagel war zwei Sekunden vor dem Abpfiff nur noch von statistischem Wert.


TSV Altenholz: Hossner, Hampel – Eliasson, Firnhaber (1), Volquardsen (3), Wegner (4), Drecke (2), Starke (6), Reinert, Abelmann-Brockmann (2), Boldt (10/8), Köpke (1), Flindt.
SG Flensburg/Handewitt II: Jöhnck, Lübker – Dibbert (3), Nicolaisen (5), Jensen (1), Klang (3), Pries, Kohnagel (4), Simons, Witte (5), Blohme (5/2), Louwers (1), Möller (1), Asmussen.
SR: Klinke/Klinke (Bordesholm).

Zuschauer: 623.

Zeitstrafen: 10:8 Minuten.

Siebenmeter: 9:3.

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