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3. Handball-Liga : Altenholzer leisten sich zu viele individuelle Fehler

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Mit einem 27:29 (15:18) kehren die Altenholzer „Wölfe“ vom Auswärtsspiel in Stralsund zurück. Erst in der letzten Minuten fällt die Entscheidung zu Ungusten der Gäste aus Schleswig-Holstein.

Stralsund | „Letztlich müssen wir die Fehler bei uns selbst suchen. In Stralsund war mehr möglich, wir haben uns aber zu viele individuelle Fehler erlaubt.“ So lautet das Fazit des Altenholzer Trainers Klaus-Dieter Petersen nach der unglücklichen 27:29 (15:18)-Niederlage im ersten Auswärtsspiel der 3. Handball-Liga Nord beim Stralsunder HV.

Vor 750 Zuschauern bot der TSV Altenholz eine Partie auf Augenhöhe, konnte aber zu viel eigene Chancen nicht nutzen. Bis eine Minute vor dem Ende war der Ausgang noch offen, dann kassierten die „Wölfe“ durch Kai Baresel und Charalampos Mallios innerhalb von 60 Sekunden einen Doppelschlag – und gingen am Ende leer aus.

Die Gäste kamen anfänglich nicht so richtig in Schwung. Schnell führte der SHV, der nicht nur Neuzugang Mallios, sondern auch noch die gegen Beckdorf noch fehlenden Jakub Vanek, Martin Brandt und Lars Effenberger mit dabei hatte, mit 3:0 (4.). Die Petersen-Schützlinge ließen sich davon aber nicht schocken und kämpften sich nach 16 Minuten auf 8:8 heran. „Wir haben dann leider die Chance verpasst, selbst die Führung zu übernehmen“, ärgert sich der „Wölfe“-Coach ein wenig über die ungenutzten, guten Chancen. Stralsund nutzte die Gelegenheit und setzte sich wieder bis zur Pause mit drei Toren auf 18:15 ab.

Im zweiten Durchgang war es ein ähnliches Spiel. Die „Wölfe“ kämpften unverdrossen weiter, schafften auch beim 24:24 (49.) den Ausgleich. Wie schon vor dem Wechsel schlichen sich erneut individuelle Fehler ein. Hinzu kamen viele Zeitstrafen, so dass die Altenholzer nun fast ständig in Unterzahl spielen mussten. „Dennoch haben wir uns Chancen herausgespielt, konnten uns aber nicht entscheidend lösen“, sagt Petersen.

Beim Stand von 27:27 (59.) stand die Partie Spitz auf Knopf. Die „Wölfe“ hatten sogar die Chance, in Unterzahl in Führung zu gehen, leisteten sich aber dann einen technischen Fehler und verloren den Ball wieder. In Unterzahl mussten die Gäste das 27:28 hinnehmen. Erst 34 Sekunden vor dem Ende waren die „Wölfe“ wieder komplett, setzten alles daran, erneut auszugleichen, doch die Chance wurde vergeben. Eine Sekunde vor dem Abpfiff traf Mallios dann noch zum 29:27.

Stralsund: Korth, Groth – Basic (7), Hinz, Baresel (2), Mittmann (4), Dau (3), Machel, Ney, Marschall, Mallios (8/4), Vanek (2), Brandt (3), Effenberger.
Altenholz: Hampel – Eliasson, Firnhaber (3), Volquardsen (1), Wegner (3), Drecke, Starke (6), Reinert, Abelmann-Brockmann, Boldt (8/4), Köpke (2), Flindt, Voigt (4).
SR: Niehage/Winkel.

Zuschauer: 759.

Zeitstrafen: 6:16 Minuten.

Siebenmeter: 5:5.

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