Politik : Altenholzer Jugendbeirat im Einsatz für Demokratie

Der Jugendbeirat Altenholz: Sarah Marie Müller (v.l.), Danny Goß, Yannek Steinweg, Laura Brügmann, Morten Rittker, Donna Devine, Lena Braumann, Carolin Hars, Nick-Pascal Königs, Eren Kall, Lukas Holzmann, Maximilian Geist.
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Der Jugendbeirat Altenholz: Sarah Marie Müller (v.l.), Danny Goß, Yannek Steinweg, Laura Brügmann, Morten Rittker, Donna Devine, Lena Braumann, Carolin Hars, Nick-Pascal Königs, Eren Kall, Lukas Holzmann, Maximilian Geist.

Altenholzer Jugendliche drehen Werbevideo für die landesweiten Wahlen der Jugenbeiräte

shz.de von
02. März 2017, 08:38 Uhr

. Der Altenholzer Jugendbeirat spielt eine wichtige Rolle auf Landesebene. Das wurde in dieser Woche bei dessen jüngster Sitzung im Altenholzer Ratssaal deutlich. So werden Altenholzer Jugendliche das Werbevideo für die landesweiten Wahlen der Jugendbeiräte im kommenden Herbst drehen. Darüber hinaus haben die Altenholzer Jugendlichen am 19. Mai den Jugendbeirat des Landes Schleswig-Holstein in Altenholz zu Gast. Schwerpunktthemen bei dieser Veranstaltung sind die landesweite Auftaktveranstaltung für die Wahlen zu den Jugendbeiräten und die Werbung für diese Wahlen.

Die Jugendbeteiligung ist in der Schleswig-holsteinischen Gemeindeordnung festgeschrieben. Bei der konkreten Ausgestaltung sind die einzelnen Kommunen jedoch frei. In Altenholz werden je drei Vertreter der weiterführenden Schulen in den Jugendbeirat entsandt und je zwei Vertreter der Vereine und Verbände. Der Jugendbeirat darf insgesamt nicht mehr als 25 Mitglieder haben. Das aktive Wahlrecht dürfen Kinder und Jugendliche von zwölf bis 23 Jahren ausüben, das passive von 13 bis 22 Jahren.

Die Mitglieder des Jugendbeirates erlernen den Umgang mit der Geschäftsordnung und mit Protokollen, vor allem aber, sich strategisch klug für die Interessen von Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde gegenüber der Kommunalpolitik einzusetzen. Der Jugendbeirat hat Antragsrecht in den Fachausschüssen der Gemeinde, bei Themen, die Kinder und Jugendliche betreffen.

Oft ist es gar nicht so einfach Jugendliche, die nicht dem Jugendbeirat angehören, für dessen Arbeit zu interessieren. Im späten Frühjahr plant deshalb der Jugendbeirat eine große öffentliche Sitzung, die mit einer Plakataktion beworben werden soll.

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