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Eckernförder Zeitung

23. Oktober 2017 | 13:54 Uhr

Neuwahl : Altenholz wählt Seniorenbeirat neu

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Acht Kandidaten stehen am Sonntag zur Wahl / Auswählung am Montag im Ratssaal

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Knapp 80 Personen kamen gestern zum beliebten Seniorenfrühstück in das Eivind-Berggrav-Zentrum. Es lockte sie nicht nur das ausgiebige Büfett, sondern auch die Neugier – die Kandidaten, die am Sonntag zur Wahl für den neuen Seniorenbeirat stehen, stellten sich bei der Gelegenheit vor.

Der Vorsitzende Dieter Jacob bedankte sich bei den sechs scheidenden Mitgliedern, und es gab viel Applaus für Dieter Schmidt, Marianne Lubner, Christel Michel, Dieter Casper, Günter Harms und Rolf Mattfeld. „Sie haben teilweise über Jahrzehnte sehr engagiert mitgearbeitet“, lobte Jacob. Der Rentner hat das Amt des Vorsitzenden 2010 übernommen und kandidiert auch für die nächste Legislaturperiode. Ihm zur Seite stehen möchte weiterhin Ilse-Marie Brandt, die die Seniorenfrühstücke und die ambulanten Besuchsdienste organisiert. Neu aufstellen lässt sich Ingrid Neuweiler. Die 71-Jährige Rentnerin hat zwar ursprünglich einmal eine Ausbildung zur Industrie-Kauffrau absolviert, hat sich aber zuletzt in ihrem Berufsleben 14 Jahre der Behandlung von Menschen mit Demenz gewidmet. Sie wohnt seit 1986 in Altenholz und sagt: „Ich möchte mich jetzt in meiner Gemeinde nützlich machen.“ Rolf Schmidt (65) lebt seit fünf Jahren in Altenholz-Stift und fühlt sich sehr wohl. Als „junger Alter“ möchte er sich mit neuen Ideen in den Beirat einbringen. Als „Urgestein“ dagegen bezeichnet sich Wolf-Dieter Lübke. Er wurde 1946 in Altenholz geboren und war von 1982 bis 94 in der Kommunalpolitik aktiv. Er möchte dem Seniorenbeirat in seiner Arbeit unterstützen und hat besonders die Altenholzer Verkehrspolitik im Auge. Ebenfalls bereits in Altenholz-Stift geboren, wurde Karl-Günther Michelsen (72). Durch seine 33-jährige Berufserfahrung in der Kieler Stadtentwässerung interessiere ihn auch das, was in Altenholz unter der Erde passiere. „Ich fühle mich hier sehr wohl, deshalb hab ich mich für den Seniorenbeirat beworben“, sagte er.

Der wohl bekannteste Anwärter in der Runde der Kandidaten ist Jens Ruge. „Ich bin noch Vorkriegsware“, sagt der 1938-Geborene und lacht. Er zog 1984 nach Altenholz. Ruge überzeugt vor allem mit seinen politischen Erfahrungen aus vielen Jahren im Landtag, Kreistag und der Altenholzer Gemeindevertretung und hofft nun, davon im Seniorenbeirat etwas weiter geben zu können. Ebenfalls zur Wahl steht Heidi Konertz. Die Lehrerin im Ruhestand aus Altenholz-Klausdorf ist in der Friedensgruppe engagiert und kandidiert zum ersten Mal für den Seniorenbeirat.

Dass am Sonntag viele zur Wahl kommen, hofft auch Bürgermeister Carlo Ehrich. Als „gesellschaftlich bedeutende Gruppe“ seien die Senioren in der Gemeinde längst erkannt worden. Knapp 35 Prozent aller Altenholzer Bürger seien 60 Jahre oder älter, teilte er mit. Zur Wahl des Seniorenbeirats, die zeitlich parallel zur Wahl des Europa-Parlaments läuft, wurden keine Wahlbenachrichtigungen verschickt. Wählen können alle Gemeindemitglieder ab 60 Jahre, ein Personalausweis ist vorzuzeigen. Die Auszählung der Stimmen erfolgt am Montag, 26. Mai, ab 9 Uhr öffentlich im Ratssaal des Altenholzer Rathauses.






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