FUSSBALL : Altenholz trotzt dem Verletzungspech

Die Altenholzer Angreifer Björn Kastner (Mitte; 17 Tore) und Ali Kalma (18 Tore) kamen als Torschützen beide in die Topten der erfolgreichste Torschützen.
Die Altenholzer Angreifer Björn Kastner (Mitte; 17 Tore) und Ali Kalma (18 Tore) kamen als Torschützen beide in die Topten der erfolgreichste Torschützen.

Die EZ blickt noch einmal auf die Saison in der Fußball-SH-Liga zurück. Der TSV Altenholz spielte dabei trotz zahlreicher personeller Ausfälle bis zum Ende um Platz zwei mit.

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04. Juli 2014, 06:00 Uhr

Vor zwei Jahren ist der TSV Altenholz souverän in die Fußball-SH-Liga aufgestiegen. Vor einem Jahr hat er die Klasse gehalten und in diesem Jahr bis zum letzten Spieltag um Platz zwei mitgespielt. Klingt gut – ist gut! Die EZ blickt noch einmal auf die vergangene Saison zurück. Was war gut, was weniger? Wer waren die entscheidenden Akteure? Und was waren die größten Hürden?

Trainer
Cheftrainer Harry Witt und sein Co- Stefan Büning bilden ein gut aufeinander abgestelltes Team. Während Witt die Erfahrung mitbringt und eher die emotionale Schiene bedient, ist Büning mehr der sachliche Typ. Beide ergänzen sich dadurch ideal.
Kader
Der TSV hat sich vor dem Saisonbeginn qualitativ mit namhaften Spielern, unter anderem von Regionalligist ETSV Weiche Flensburg, verstärken können. Allerdings mussten die Altenholzer, vor allem nach der Winterpause, ständig auf zahlreiche Stammspieler verzichten. Dies hatte zur Folge, dass auch die Wechselmöglichkeiten stark eingeschränkt waren. Mitunter saßen ausschließlich Spieler aus der zweiten Mannschaft auf der Auswechselbank. Somit bekamen die gesunden Spieler kaum Erholungspausen, da sie immer wieder für 90 Minuten auf dem Platz stehen mussten.
Zuschauer
Im Schatten des Drittligisten Holstein Kiel hat es der TSV schwer, die Leute zu mobilisieren, ins Stadion am Gemeindezentrum zu kommen – und das obwohl die Spiele häufig attraktiver anzuschauen sind als die des großen Nachbarn. Auch die erfolgreiche Saison hat daran nichts geändert. Im Schnitt pilgerten nur 124 Fans zu den Heimspielen ins Stadion – nur Eichede II (123) und Strand 08 (119) hatten weniger.
Saisonziel erfüllt
Wegen der hochkarätigen Neuzugänge war klar, dass der Klassenerhalt nicht mehr das Ziel sein konnte. Der VfB Lübeck war klarer Favorit. Hinter den Hansestädtern war aber alles möglich. Im Vorwege – und auch im Nachhinein – gab es keine andere Mannschaft, die den Altenholzern überlegen war.
Heimstärke
Hinter dem überragenden VfB Lübeck ist der TSV Altenholz – trotz fünf Niederlagen – mit 34 Punkten die heimstärkste Mannschaft der Liga. In der Auswärtstabelle reichte es dagegen mit 24 Punkten nur zu Rang fünf – bei einem negativen Torkonto von 25:27.
Torjäger
Die Altenholzer konnten sich auf die Treffsicherheit ihrer Angreifer verlassen: Bester Torschütze war Ali Kalma mit 18 Treffern, womit er als Neunter noch den Sprung in die Topten der Liga schaffte – genauso wie Sturmkollege Björn Kastner, der mit 17 Treffern Zehnter wurde.
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