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Fussball : Altenholz holt 0:3 gegen den VfR fast noch auf

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Altenholzer SH-Ligafußballer haben in einem guten Testspiel auf dem eigenen Kunstrasenplatz mit 2:4 gegen den Regionalligisten VfR Neumünster verloren.

shz.de von
erstellt am 10.Feb.2014 | 06:00 Uhr

Gleich zwei Vorbereitungsspiele für die anstehende Rückrunde in der SH-Liga hatten die Fußballer des TSV Altenholz am Wochenende auf dem Programm. Während der erste Test gegen das Kreisliga-Topteam 1. FC Schinkel locker 7:0 gewonnen wurde, gab es gegen Regionalligisten VfR Neumünster ein 2:4 (0:2).

Bei nasskaltem, stürmischem Wetter erlebten die rund 50 Fußballfreunde eine ansehnliche Partie. Zu Beginn zeigten die Gastgeber noch gehörigen Respekt vor dem Favoriten. „Wenn der VfR einen Ball in unseren Strafraum schlug, lagen von uns drei Spieler auf dem Boden. Das kann nicht sein“, bemängelt TSV-Coach Harry Witt zudem die fehlende Härte. Explizit heraus aus seiner Kritik nahm er dabei jedoch Angreifer Ali Kalma: „Er bekommt das ganze Spiel auf die Socken, teilt selber aber auch aus und verschafft sich dadurch Respekt.“

Es brauchte dennoch einen umstrittenen Eckball – Einwurf wäre die korrekte Entscheidung gewesen –, nach dem die Gäste durch Kevin Schulz in Führung gingen. Als Christopher Kramer (22.) und Gentian Durak (65.) den VfR mit 3:0 in Führung gebracht hatten, schien alles auf einen klaren Sieg der Neumünsteraner hinaus zu laufen, doch Kevin Link (67.) und Björn Kastner (69.) brachten Altenholz ins Spiel zurück. Die Entscheidung fiel kurz vor Schluss durch einen Foulelfmeter von Kevin Ingreso (86.).

„Ich bin nicht unzufrieden. Wir hätten ja fast noch ein 0:3 aufgeholt. Die Moral stimmt, auch wenn es noch viel zu tun gibt“, sagt Witt. VfR-Coach Helmut Szpadzinski: „Ich bin nicht wirklich zufrieden. Wir waren in der Chancenverwertung nicht konsequent genug. Außerdem haben mir die Laufbereitschaft und das Aufbauspiel nicht wirklich gefallen.“

Kurioses ereignete sich acht Minuten vor dem Ende. Nachdem Neumünsters Innenverteidiger Amando Aust nach hartem Einsteigen gegen Ali Kalma die Gelbe Karte sah, holte Szpadzinski ihn vom Feld. „Ich wollte ihn vor einer Roten Karte schützen, die dann eine Pause im Punktspiel nach sich gezogen hätte“, erklärt der VfR-Coach. Da der VfR zu diesem Zeitpunkt sein Wechselkontigent allerdings bereits ausgeschöpft hatte, musste er die Schlussminuten in Unterzahl bestreiten. Aber es reichte ja auch so.

Tore: 0:1 K. Schulz (16.), 0:2 Kramer (22.), 0:3 Durak (65.), 1:3 Link (67.), 2:3 Kastner (69.), 2:4 Ingreso (86., FE).

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