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Eckernförder Zeitung

17. August 2017 | 00:08 Uhr

Golf : Altenhofer Traum vom Doppel-Aufstieg

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Während die Herren des GC Altenhof sich am Sonntag am letzten Spieltag nur noch selber schlagen können, gehen die GCA-Damen als Jäger des Tabellenführers aus Hittfeld auf den Abschlag.

Altenhof | Der Blick auf die bisherige Saison in der 2. Golf-Bundesliga Nord kann die Trainer, Aktiven und Verantwortlichen des GC Altenhof stolz machen. Die Herren liegen vor dem letzten Spieltag mit einem komfortablen Vorsprung auf Platz eins, und auch die Damen können als Zweiter noch in die 1. Bundesliga aufsteigen. Am Sonntag soll die gute Spielzeit mit zwei Auswärtsspielen abgerundet werden. Der Vorstand hat bereits Vorkehrungen getroffen, und eine kleine Feierlichkeit organisiert.

Die Ausgangslage für das Herren-Team von Trainer Nils Sallmann könnte besser kaum sein. Platz drei am Sonntag reicht und die Altenhofer hätten den sofortigen Wiederaufstieg in die Golf-Beletage geschafft. Zwar wird Sallmann auf Christoph Schröder (beruflich) und Justus Jürgensen (Klausuren) verzichten müssen, doch der Coach bleibt gelassen: „Dafür spielen Nicolas Rißling und Jonas Mielck in den Einzeln. Ich bin sehr zuversichtlich, dass sie eine Einzelrunde spielen werden, die um ihr Handicap liegt. Sie sind Mental jedenfalls gut auf den Sonntag vorbereitet.“ Mit Philip Krück (15) und Ingmar Haars (16) werden zudem zwei Youngsters die freigewordenen Plätze im Kader einnehmen. Ob sie in den Vierern zum Einsatz kommen werden, steht jedoch noch nicht fest.

Die Reise zum Tabellenletzten Rethmar Golf Links wird eine mit einigen Fragezeichen. Die Altenhofer bekamen die Information, dass der Verein vor einigen Monaten Insolvent ging. Daher gibt es das Gerücht, dass auch die Anlage seit einiger Zeit nicht mehr wie üblich gepflegt wurde. Sallmann: „Wir sind gespannt, aber auch entspannt. Sollte es wirklich so sein, dann wird das Rough deutlich höher sein. Aber auch darauf können wir uns einstellen.“ Die anderen Mannschaften – insbesondere die Konkurrenz vom GC Hamburg-Ahrensburg (2.) und G&LC Berlin-Wannsee (3.) – müssen ja ebenfalls mit den Gegebenheiten leben. Zu einer taktische Neuausrichtung wird es nicht kommen. Auch wenn Platz drei zum Aufstieg reicht, sollen die Spieler nicht jedes Loch nur auf Sicherheit spielen. Sallmann sagt aber auch: „Natürlich werden wir nicht aus allen Rohren schießen. Wir müssen einfach clever spielen.“ Bisher gelang das den GCA-Herren hervorragend, den an keinem der bisher ausgetragenen vier Spieltage stand das Team am Ende schlechter da, als auf Platz zwei. Der Aufstieg ist also zum greifen nah – nur eine wirklich katastrophale Teamleistung könnte den Altenhofern noch einen Strich durch die Rechnung machen.

Bei den Damen sieht es dagegen etwas anders aus. Die Altenhoferinnen belegen mit einem Punkt Rückstand Platz zwei hinter dem L&GC Hamburg-Hittfeld. Auch der Dritte, der BGC Stolper Heide, der den letzten Spieltag auf der eigenen Anlage ausrichtet, hat theoretisch noch Aufstiegschancen.

Nachdem die GCA-Damen bereits in der vergangenen Spielzeit als Zweiter den Aufstieg verpassten, hat sich das Team für diese Saison vorgenommen es besser zu machen. Zwar äußerte Kapitän Chris Kobarg am Anfang der Saison noch Zweifel daran, dass der Aufstieg für die größten teils junge Mannschaft schon der richtige Weg ist, doch mittlerweile haben sie sich darauf eingeschworen, den Sprung in die 1. Liga doch noch zu schaffen. Dafür wird jedoch eine bessere Leistung auf den Grüns notwendig sein, als sie die Schützlinge von Trainer Yannick Oelke vor zwei Wochen in Ahrensburg zeigten. Dort lieferten die GCA-Damen ihre schlechteste Saisonleistung ab und wurden nur Vorletzter. Da aber auch der Tabellenführer aus Hittfeld nicht überzeugte, kommt es am Sonntag nun zu einem echten Aufstiegskrimi. Die Chancen, dass der GC Altenhof am Ende der Saison mit beiden Teams in die 1. Liga aufsteigt, stehen also nicht so schlecht. Dass sowohl die Herren als auch die Damen in der selben Saison in der höchsten deutschen Spielklasse abschlagen, wäre für den GCA ein historischer Erfolg.

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erstellt am 01.Aug.2014 | 06:00 Uhr

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