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Eckernförder Zeitung

20. Oktober 2017 | 07:48 Uhr

Ausblick : Altenhof hat 2014 viel vor

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

60 Bürger besuchen Neujahrsempfang ihrer Gemeinde / Bürgermeister stellt Gemeindevertretung vor

shz.de von
erstellt am 14.Jan.2014 | 06:06 Uhr

Brechend voll war der Gemeinderaum in Altenhof am späten Sonnabendnachmittag anlässlich des Neujahrsempfangs der Gemeinde – so voll, dass erstmal nachbestuhlt werden musste. Alle 306 Einwohner waren eingeladen, gut 60 waren gekommen – von jung bis alt.

Nach seiner Begrüßung und einer kurzen Statistik zur Einwohnerentwicklung stellte Bürgermeister Andreas Moll die nach der Kommunalwahl im vergangenen Jahr neu zusammengesetzte Gemeindevertretung vor, die sich deutlich verjüngt hat und deren Mitglieder – mit einer Ausnahme – alle auch Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr sind, wie Moll nicht ohne Grund feststellte. Nach der folgenden Vorstellung der einzelnen Ausschüsse und deren Mitglieder sowie einem kurzen Abriss der Aufgaben einer Gemeindevertretung dankte Moll allen Bürgern, die sich für das Gemeinwohl engagieren sowie denjenigen, die konstruktive Kritik zum Wohle der Gemeinde üben.

Als Höhepunkte des vergangenen Jahres nannte der Bürgermeister im Gespräch zum einen die Kommunalwahl, andererseits die Baugenehmigung für den Bürgerwindpark, was nach seinen Worten „nicht ganz ohne“ war. Auch für 2014 hat man sich einiges vorgenommen: Neben der Motivation der Einwohner aller Altersgruppen, sich für die Gemeinde zu engagieren, soll auch die Mitgliederwerbung für die Feuerwehr vorangetrieben werden. Denn wie bei fast allen Wehren mangelt es auch bei der in Altenhof an Nachwuchs. Und das, obwohl laut Einwohnerstatistik 206 Bürger im Alter von 18 bis 65 Jahren sind. „Alles potenzielle Mitglieder für die Feuerwehr“, wie Moll schmunzelnd feststellte. Zudem soll im laufenden Jahr das Dach des Gemeinde- und des Feuerwehrgerätehauses saniert werden, Gemeindehaus und Umfeld nach Schäden durch das Sturmtief „Christian“ neu gestaltet und der Bürgerwindpark fertiggestellt werden. Darüber hinaus sollen das naturräumliche Konzept der Gemeinde umgesetzt und die Bauleitplanungsaufgaben bei der Entwicklung des Campingplatzes für Menschen mit Behinderungen in Angriff genommen werden. Zum naturräumlichen Konzept der Gemeinde kam von Bürgern der Vorschlag, eine Interessengemeinschaft oder einen Verein zur fachlichen Unterstützung der Gemeindevertretung bei der Umsetzung zu gründen. Ebenfalls Bürger brachten den Vorschlag ein, jährliche Ortsteilfeste durch die jeweiligen Bewohner zu organisieren, um ein gegenseitiges Kennenlernen zu verbessern.

Bevor dann der „gemütliche Teil“ mit Gesprächen bei Erbsensuppe und Getränken folgte, hatte Andreas Moll noch eine Verabschiedung vorzunehmen: Anita Kenkel-Henningsen gab ihr Amt als Vorsitzende des Sozialausschusses aus beruflichen und damit verbundenen zeitlichen Gründen ab. Moll dankte ihr mit Blumen sowie einem gläsernen Wappen der Gemeinde und lobte ihr unermüdliches Engagement, zeigte aber auch Verständnis für ihre Entscheidung. Wenn man Vollzeit berufstätig ist, Familie und einen Haushalt zu versorgen hat und merkt, dass es mit dem Ehrenamt nicht mehr unter einen Hut zu bringen ist, sollte man sich dies eingestehen, so Moll. „Besser man gibt dann das Ehrenamt auf, als einen schlechten Job zu machen“, sagte der Bürgermeister.


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