Gemeindetreff Gammelby : Alte Schule – Sanierungsende in Sicht

Die Sanierung der Alten Schule und der Ausbau des Dachgeschossen sind fast abgeschlossen.
Die Sanierung der Alten Schule und der Ausbau des Dachgeschossen sind fast abgeschlossen.

Gemeinde benennt Arbeitsgruppe zur Mietzinsermittlung für neue Wohnungen.

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12. September 2018, 18:50 Uhr

Gammelby | Zum 1. November wird der Ausbau des Gemeindetreffs Alte Schule in Gammelby abgeschlossen sein. Dieses Datum nannte Bürgermeisterin Marlies Thoms-Pfeffer bei der Sitzung der Gemeindevertretung. Schätzungsweise 460 000 Euro investierte die Gemeinde in das Gebäude, um damit unter anderem im Dachgeschoss zwei Wohnungen auszubauen. Sie weisen rund 79 und 65 Quadratmeter auf. Sie sollen ab dem 1. November vermietet werden. Die Vertretung bildete eine Kommission, die nun den Kaltmietzins festlegen und die Mietverträge ausarbeiten soll. Als Mietzinsrahmen legte die Vertretung einen Quadratmeterpreis von 8,25 bis 8,5 Euro Kaltmiete vor. In der Kommission sind neben der Bürgermeisterin Kelvin Stapelfeldt und Ralph Sicker tätig.

In der Stichstraße Kummel 1 bis 3 soll die Straßenoberfläche im Zuge des Breitbandausbaus saniert werden. Es liegt ein Angebot einer Firma vor, das aber noch hinsichtlich möglicher Einsparungen durch Vorteile des Breitbandausbaus geprüft werden soll. Der Beschluss wurde vertagt. Das Ergebnis der Kommunalwahl im Mai wurde nach Prüfung für gültig erklärt.

Hinsichtlich der Entwicklung des Deponiestandortes in Gammelby gab Bürgermeisterin Thoms-Pfeffer bekannt, dass die Unternehmensgruppe Glindemann den Altdeponiestandort Grimmelundsbark aufgegeben hat und dort keine Deponie betreiben will. Statt dessen strebt sie ein Planfeststellungsverfahren für den alternativen Standort an der B 76 an. Entsprechende Unterlagen hätte sie dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) zugestellt, so Thoms-Pfeffer. Der Gemeinde liegen die Unterlagen noch nicht vor. Ziel der Gemeinde Gammelby ist es, dass nun parallel die Altdeponie auf Dauer geschlossen bleibt und „endgültig dort Schluss ist“, fasste Gemeindevertreter Jürgen Thoms zusammen. Derzeit liefe eine Kommunikation über die Rechtsberatung der Gemeinde. „Genaues können wir noch nicht sagen“, so Thoms-Pfeffer.

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