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Altbürgermeister mit Überblick und eine Wahlbox für Ideen

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erstellt am 27.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Hüttener Berge | Zur Kommunalwahl zu gehen, ist für Johanna Alheid eine Selbstverständlichkeit. Die 16 Jahre alte Fleckebyerin hatte sich im Vorfeld gut informiert. "Ich habe mit meinen Eltern geredet und auch im Schulunterricht war die Wahl ein Thema", sagt die Lornsenschülerin. "Und auch Info.Material gab es ja reichlich im Briefkasten", sagt sie. Dass künftig auch bei der Landtagswahl das Wahlalter auf 16 gesenkt wurde, findet Johanna Alheid gut. Sie fühle sich reif genug dafür.

Schon deutlich mehr Wahlen hat Karl Schröder hinter sich. Der 77-jährige Alt-Bürgermeister aus Groß Wittensee war gestern als Wahlleiter tätig. 18 Jahre lang hat er die Kommunalwahl als Gemeindechef miterlebt, gestern beaufsichtigte Schröder die Wahl und passte auf, dass alles seine Ordnung hatte. Aber auch für Gespräche und Scherze sei Zeit, berichtet ein entspannt wirkender Karl Schröder.

Ebenfalls schon über einige Routine bei den Kommunalwahlen verfügt Ernst-Otto Kruse. Seine vierte oder fünfte sei es bereits, bei der er als Wahlleiter den Überblick behält. Gestern war er sogar die gesamten zehn Stunden im Einsatz, auf eine Ablösung hatte er verzichtet. "Die Wahlbeteiligung ist gut", sagte Kruse zur Halbzeit. Das seien schon rund 50 Prozent der 768 wahlberechtigten Osterbyer an der Wahlurne gewesen. "Auch viele Erstwähler", freute sich Kruse. Vielleicht habe es sich ja herumgesprochen, dass die Bonbons neben der Wahlurne schon eine gute Tradition in Osterby sind.

Die Schulung der Wahlleiter durch die Amtsverwaltung sei sinnvoll gewesen, betont Kruse. Denn schließlich müsse um 18 Uhr sorgfältig nachgezählt werden. Bei sechs Kreuzen, oftmals verteilt auf die drei politischen Gruppierungen CDU, SPD und KWG, da ist Konzentration gefragt.

In Ascheffel hofften sie auf eine schnelle Auszählung. Denn in diesem Jahr trat mit dem AKVA nur eine politische Kraft an, die CDU war nicht vertreten. Neben der Urne für die Wahlzettel gab es in Ascheffel noch eine zusätzliche Box. "Die Gemeinde sucht einen Straßennamen für das Neubaugebiet am Förstereiweg", sagte Dirk Gutow, stellvertretender Wahlleiter. Also wurde kurzerhand eine kleine Wahlbox am Eingang der BBS aufgestellt, in den die Bürger Namensvorschläge einwerfen konnten. Und tatsächlich war die Box binnen weniger Stunden schon gut gefüllt.

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