Wechsel an der Spitze : Als Amtsleiterin zurück in die Heimat

Begrüßte gestern die neue Leitende Verwaltungsbeamtin des Amtes: Björn Petersen hieß Sandra Westphal  in Dänischenhagen willkommen.
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Begrüßte gestern die neue Leitende Verwaltungsbeamtin des Amtes: Björn Petersen hieß Sandra Westphal in Dänischenhagen willkommen.

Sandra Westphal ist neue Leitende Verwaltungsbeamtin in Dänischenhagen

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03. Juni 2014, 13:07 Uhr

Das Gefühl, nach Hause zu kommen, hatte Sandra Westphal gestern Morgen, als sie ihren ersten Arbeitstag im Amt Dänischenhagen antrat. Denn der neuen Leitenden Verwaltungsbeamtin (LVB) sind die meisten der 32 Kollegen noch bekannt, ebenso die Kommunalpolitiker: Sie hat von 2003 bis 2006 ihre Ausbildung in der Amtsverwaltung Dänischenhagen absolviert und dabei alle Abteilungen durchlaufen.

„Es ist ein großer Vorteil, dass ich das Haus kenne“, findet Sandra Westphal. Die Kielerin kommt vom Amt Mittelholstein in Hohenwestedt, wo sie zunächst zwei Jahre in der Kämmerei tätig war, bevor sie stellvertretende Fachbereichsleiterin des Ordnungsamtes und Standesbeamtin wurde. Ihren Platz verließ sie dort mit gemischten Gefühlen – Trauer, weil sie in der Verwaltung sehr gut gefördert worden sei, aber auch Freude, „weil die Stelle hier mehr Herausforderungen bietet und ich in meine Heimat zurück komme“, erklärt die 30-Jährige, deren Eltern schräg gegenüber vom Amt wohnen.

Björn Petersen, der im vergangenen Jahr die Nachfolge von LVB Dirk Osbahr – heute Bürgermeister in Schönberg – angetreten hatte, wegen Schwierigkeiten beim Wechsel vom Angestelltenverhältnis in die Beamtenlaufbahn jedoch von dem Posten zurücktrat (wir berichteten), hat gestern wieder sein altes Büro bezogen. Wie zuvor wird er die Ordnungsabteilung leiten und Sandra Westphal vertreten. „Ich habe keine Sorge, dass wir gut zusammenarbeiten werden“, sagte Petersen. In den 13 Monaten an der Spitze des Amtes habe er die Aufgabe sehr schätzen gelernt. „Es hat viel Spaß gemacht“, und er sei sicher, dass es Sandra Westphal genauso ergehen werde.

Sie übernimmt ein geordnetes Haus, die großen Projekte wie die Einführung des Rats- und Bürgerinformationssystems ist abgeschlossen, ebenso die personelle Neuausrichtung in vielen Gemeinden nach der Kommunalwahl. Sachthemen werden in den nächsten Wochen das Arbeitsfeld der neuen LVB bestimmen.

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