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2014-2020 : Aktiv-Region bereitet sich auf neue Förderperiode vor

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Aktiv-Region „Hügelland am Ostseestrand“ bereitet sich auf die neue Förderperiode 2014-2020 vor. Dann sollen statt 300000 Euro jährlich 450000 Euro zur Projektförderung bereitgestellt werden. Leuchtturmprojekte erhalten dann aber keine Extra-Förderung.

Der neue Regionalmanager der Aktiv-Region „Hügelland am Ostseestrand“, Dr. Dieter Kuhn, hatte bei der 3. Ausbildungsmesse im TÖZ ein Heimspiel. Er kennt sich bestens aus mit Projektbetreuung und regionalem Management: Er war selbst als Unternehmer im Technik- und Ökologiezentrum aktiv und hat im Juni die Nachfolge von Max Triphaus als Regionalmanager der Aktiv-Region übernommen. Da es sich um eine 20-Stunden-Stelle handelt, kann Kuhn auch weiterhin seiner unternehmerischen Tätigkeit im mittlerweile ausgesiedelten Büro nachgehen. Die Aktiv-Region befinde sich derzeit zwischen zwei Förderperioden – die alte läuft aus, die neue beginnt 2014 und dauert bis 2020. Und genau darauf bereiten er und seine Mitarbeiterinnen sich derzeit mit einer Strategieerstellung und Aktionsplanung vor. Kuhn geht davon aus, dass die Fördersumme von derzeit 300 000 Euro pro Jahr auf 450 000 Euro aufgestockt wird. Dafür entfallen jedoch Fördermittel für die Leuchtturmprojekte – eines davon war die Museumsräucherei in Eckernförde. In der auslaufenden Förderperiode wurden rund 120 Projektideen eingereicht, von denen 70 umgesetzt werden konnte, sagte der Regionalmanager. Die vier bis fünf Millionen Euro Fördermittel, die die Aktiv-Region entweder selbst eingebracht oder an anderer Stelle flüssig gemacht habe, hätten ein Investitionsvolumen von rund 15 Millionen Euro ausgelöst. Hinzu kämen noch die Fördermittel, die dank der neu gegründeten Lokalen Tourismus Agentur (LTO) in die Region flössen.

TÖZ-Geschäftsführer Rainer Fichter konnte am Rande der Messe erfreuliche Zahlen vorlegen. Das 1995 an den Start gegangene Gründzentrum sei zu 80 Prozent ausgelastet und erfreue sich reger Nachfrage bei Existenzgründern. Es gebe zwar noch freie Büros, doch immer wieder auch neue Interessenten. Die Liste der erfolgreich ausgesiedelten Unternehmen sei lang und reiche von Claudia Piehl über die Wind 7 AG und das Zahnarzt-Softwareunternehmen Trudent bis zur Zimmerei Schäfer, die mittlerweile 15 Beschäftigte habe. „Das sind gute Erfolge“, sagte Fichter. Der Schwerpunkt im TÖZ habe sich von Bauen und Umwelttechnik verlagert zu Information / Kommunikation, Handwerk und Gesundheitswirtschaft.

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erstellt am 28.Sep.2013 | 06:12 Uhr

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