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Planungswerkstatt : Aktiv-Achse soll für alle sein

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Rund 30 Teilnehmer beteiligten sich bei der Planungswerkstatt zur neuen Aktiv-Achse im KuBiz. Die erarbeiteten Modelle werden in der Verwaltung für die Öffentlichkeit ausgestellt.

Wie soll sie aussehen, die 15 Meter breite und 120 Meter lange von Bäumen beschattete Promenade, Aktiv-Achse genannt, die im Mittelpunkt des neuen Sportzentrums liegen wird? Die Aktiv-Achse soll frei zugänglich sein, mit Angeboten für Alt und Jung für Abwechslung sorgen und die Chance bieten, sportlich aktiv zu sein. Um bei den Gestaltungsvorschlägen die Interessen möglichst aller potenziellen Nutzer zu berücksichtigen, hatten Gemeinde und Planungsbüro zu einer Planungswerkstatt eingeladen. Um die 30 Interessierte kamen dafür am Sonnabend ins KuBiz (Kultur- und Bildungszentrum) am Schulzentrum in Gettorf, in dessen Nachbarschaft das neue Sportzentrum entsteht.

Darunter die Verantwortlichen der großen Gettorfer Sportvereine, Max Paasch für den GSC, Thomas Glüsing mit Sportlern für den GTV, der Sport-Kursus der Isarnwohld-Schule mit Sportlehrer Patrick Göth, Arthur Rathje als Vorsitzender des Förderkreis der Gettorfer Sportvereine, der Seniorenbeiratsvorsitzende Roland Lauterbach, der Jugendbeiratsvorsitzende Lars Witte und Silke Wahl vom Jugendbüro, Cornelia Fürst für den Arbeitskreis Umweltschutz Gettorf sowie mehrere Gemeindevertreter. Auch Bürgermeister Jürgen Baasch und der Schulverbandsvorsitzende Hans-Ulrich Frank schauten vorbei. „Die Zahl der Teilnehmer ist nicht das Entscheidende“, so sah es der mit der Planungswerkstatt beauftragte Land-schaftsarchitekt Johannes Kahl aus Rendsburg, der die Veranstaltung unterstützt von Samira Calder moderierte. „Die, die da sind, sind heute die Vertreter der Gettorfer Bürger.“ Die Bürgerbeteiligung hält er für sehr wichtig. „Weil die Aktiv-Achse für alle sein soll. Nicht, dass Experten etwas planen, das an den Bedürfnissen vorbei geht.“ Was davon tatsächlich umgesetzt werde, müsse der Bauherr, die Gemeinde entscheiden. Bürgermeister Jürgen Baasch bedauerte jedoch, dass außer Funktionsträgern, Schülern und Sportlern nicht mehr Bürger gekommen waren, obwohl genügend Werbung für die Veranstaltung gemacht worden sei. In gut vier Stunden besichtigten die Teilnehmer der Planungswerkstatt den Ort, an dem die Aktiv-Achse liegen wird, formulierten die Bedürfnisse der zukünftigen Nutzergruppen wie Sportler, Freizeitsportler, Nichtsportler, Familien, Jugendliche, Senioren, Spaziergänger ohne und mit Hunden, Menschen mit Behinderungen. Die Wunschzettel wurden an eine Stellwand geheftet. Grillgelegenheit war da zu lesen, Pavillon, Sitzgelegenheiten, blühende Inseln, Fitnesspfad, Fahrradwege, Freiflächen zum Spielen, kluges Entsorgungssystem, Grossfitnessbox mit Laufparcours, Steinen zum Springen, Weichbodenfeld, Hangel- und Klimmelemente, Tischtennisplatte, Volleyballfeld und Slackline. Dann ging es daran, in drei Ar-beitsgruppen Modelle der Aktiv-Achse zu bauen mit allem, was der Bastel-Material-Tisch hergab: Holz, Grünzeug, Sand, Steine, Acryl-Farben, Kleber, Kugeln. Die Teilnehmer waren froh, die Aktiv-Achse mitgestalten zu können. „Schön, dass wir rechtzeitig eingebunden werden und jeder von seinem Interessengebiet her Wünsche einbringen kann“, erklärte Cornelia Fürst vom Arbeitskreis Umweltschutz Gettorf. „Unser Augenmerk richtet sich auf das Mikroklima, weil es ja ein gewaltiges Bauwerk wird.“ Gerade da sei eine Aufwertung der Natur unverzichtbar. Auch Caroline Borgerding und Marie Dibbern, Isarnwohld-Schülerinnen aus dem P4-Kurs, der sich im Abitur im Fach Sport prüfen lässt, schätzten die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen. „Weil wir die Aktiv-Achse mit nutzen werden“, sagten die Schülerinnen. „Auch in der Freizeit.“ Die in der Planungswerkstatt erarbeiten Modelle sollen im Verwaltungsgebäude ausgestellt werden.

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