Ältere Jahrgänge der Jungmannschule begeistern Publikum mit ihrer Musik

Die Band „BrassReport“ unter der Leitung von Lars Meyer.
Die Band „BrassReport“ unter der Leitung von Lars Meyer.

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28. Februar 2014, 13:25 Uhr

Ein abwechslungsreicher, lustiger Abend, der sich vor dem Karnevalstreiben im Rheinland nicht zu verstecken braucht – so beschrieb Jutta Johannsen, Leiterin der Jungmannschule, treffend das Fastnachtskonzert ihrer „älteren Jahrgänge“ am Donnerstagabend. Stilecht mit roter Nase und im Jargon einer Büttenrede begrüßte Musiklehrerin Angela Lins die Zuschauer in der nahezu vollbesetzten Aula.

Einen lautstarken, fetzigen Auftakt machte die Big Band „BrassReport“ mit dem Song „The Flik Machine“ aus dem Soundtrack zum Film „A Bug’s Life“ unter der Leitung von Musiklehrer Lars Meyer. Etwas ruhigere Klänge, unplugged und vor allem stimmgetragen, schlug das Musikprofil des 12. Jahrgangs mit seinen Beiträgen „Pompeii“ von „Bastille“ und „Little Talks“ der isländischen Band „Of Monsters and Men“ an.

Bemerkenswert vielfältig ging es weiter mit klassischen Interpretationen des Querflöten- und Streicherensembles „Flutes & Friends“, drei Jazzensembles des „Heartchores“ sowie insgesamt sechs kurzweiligen Mini-Dramen des 13. Jahrgangs.

Besonders beeindruckend waren die Auftritte der Solokünstler Janine Schatzmann, die mit überzeugender Stimme eine selbstkomponierte anrührende Ballade sang und selbst am Klavier begleitete, und Finn Rothenburger in seiner Rolle als faschistisch überzeichneter Bahnbediensteter in dem Sketch „die Zugauskunft“.

Einen schwungvollen Schlusspunkt hinter dieses gelungene, abwechslungsreiche Abendprogramm setzten schließlich wieder die Musiker des „BrassReports“ mit ihrer Interpretation von Glenn Millers „Sing, sing, sing“.


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