Gebührensenkung : Abwassergebühren sinken

Günther Wöhlk (r.) ist zum Vorsitzenden des Entwässerungsausschusses gewählt worden, sein Vertreter ist Christian Schlömer.
Günther Wöhlk (r.) ist zum Vorsitzenden des Entwässerungsausschusses gewählt worden, sein Vertreter ist Christian Schlömer.

Der Ausschuss zur Ortsentwässerung Nordschwansen hat die Senkung von Gebühren für die zentrale Abwasserbeseitigung beschlossen. Ab Januar 2014 wird die Grundgebühr je Einheit von 102 auf 54 Euro gesenkt, die Gebühr je Kubikmeter um 0, 15 Euro.

von
01. November 2013, 06:00 Uhr

Mit einer deutlichen Senkung der Gebühren ab Januar 2014 für die Beseitigung von Schmutzwasser hat der Entwässerungsausschuss Nordschwansen seine Arbeit nach der Wahl aufgenommen. Bei der Sitzung mit Vertretern aus Brodersby, Dörphof und Karby in der Hauptverwaltung des Amtes, wurde die Senkung der Grundgebühr für Schmutzwasser von 102 auf 54 Euro für die zentrale Abwasserbeseitigung für die Ortsteile Brodersby und Höxmark, sowie Karby und Dörphof beschlossen. Die Zusatzgebühr für Schmutzwasser sinkt von 1,25 auf 1,10 Euro je Kubikmeter. „Das ist ein guter Start“, stellte Günther Wöhlk, Bürgermeister aus Dörphof fest. Er war von dem Gremium zum Vorsitzenden, Christian Schlömer, Bürgermeister aus Brodersby, zu seinem Stellvertreter gewählt worden.

Möglich wurde die Senkung als Ergebnis einer Neukalkulation, wie Godber Peters, Leiter der Abteilung Rechnungswesen vom Amt informierte. Die letzte Berechnung erfolgte 2008. Die Ortsentwässerung Nordschwansen hatte in den Vorjahren Defizite gehabt, und daher die Gebühren angehoben. Diese Defizite sind beseitigt. Hinzu kamen verminderte Abschreibungswerte, so dass eine Senkung nötig wurde. Gewinne darf die Ortsentwässerung nicht machen, daher müssen die Beiträge gesenkt werden, erklärte Peters. Die Neukalkulation ergab zudem eine geringe Anhebung der Niederschlagswasserbeseitigungsgebühr. Sie steigt von 10,30 auf 11,70 Euro je Quadratmeter überbauter und befestigter Grundstücksfläche.

Für Klarheit konnte der Ausschuss zur Kostenaufteilung einer dringend notwendigen Sanierung einer Regenwasservorflut an Teilen der Schule in Karby, des benachbarten Sportheims und des Sportplatzes des TSV Karby-Nordschwansen sorgen. So hatten weitere Recherchen in der Verwaltung, ausgelöst durch Hinweise des Karbyer Bauausschusses, ergeben, dass dieser Teil der Entwässerungsanlagen der Ortsentwässerung Nordschwansen übertragen wurde – sie muss somit auch zu 100 Prozent für die Kosten aufkommen. Zuvor waren die rund 14 500 Euro auf Karby, den TSV und den Nahbereichsschulverband Kappeln als Träger der Schule verteilt worden. Die Arbeiten haben begonnen und wurde einstimmig beschlossen. „Da bin ich sehr froh“, sagte Klaus-Dieter Möse, Bürgermeister aus Karby, der die neuerliche Suche nach alten Verträgen gefordert hatte.

Der Haushaltsplan 2014 sieht für den Verband mit 278 000 Euro um rund 112 000 Euro geringere Einnahmen vor, die auf die Senkung der Gebühren zurück zu führen sind. Der Plan wurde einstimmig beschlossen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen