2. Handball-Bundesliga : Abstieg sicher: Altenholz beantragt keine Lizenz

Altenholz-Manager Peter Linke (re.) und Trainer Klaus-Dieter Petersen führen jetzt Gespräche mit den Spielern.
Altenholz-Manager Peter Linke (re.) und Trainer Klaus-Dieter Petersen führen jetzt Gespräche mit den Spielern.

Der TSV Altenholz kehrt nach nur einem Jahr wieder in die Drittklassigkeit zurück.

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03. März 2014, 06:00 Uhr

Nach dem Rückzug der HSG Tarp-Wanderup in der laufenden Saison sowie dem angekündigten Rückzug der SG Leutershausen am Ende der Saison hat nun auch der TSV Altenholz erklärt, sich nach Abschluss der Saison aus der 2. Handball-Bundesliga zu verabschieden. Manager Peter Linke kündigte nach der 23:38 (13:20)-Niederlage gegen TuSEM Essen an, für die einteilige 2. Liga keine Lizenz zu beantragen.

Linke hatte in den vergangenen Wochen intensive Gespräche mit dem wirtschaftlichen Umfeld geführt. „Sportlich ist der Abstieg nur noch schwer zu vermeiden“, ist der Altenholzer Manager realistisch. Der Klassenerhalt wäre nur möglich, wenn weitere Vereine keine Lizenz erhalten hätten. Unter diesen Umständen wolle der TSV Altenholz aber nicht das Risiko eingehen, die Kosten in Höhe von 6000 Euro in den Sand zu setzen, denn die Gebühr wäre auf jeden Fall verloren gegangen. Linke: „Das Geld können wir sicher besser einsetzen.“

Der „Wölfe“-Macher schloss nicht aus, dass der TSV Altenholz bei Aufbau entsprechender Strukturen in absehbarer Zeit einen neuen Anlauf in Richtung 2. Bundesliga starten wird. Anders als der Mitkonkurrent aus Tarp bleibt der TSVA schuldenfrei und wirtschaftlich gesund. Die Erfahrung dieses Jahres in der 2. Liga wird in die künftige Struktur mit einfließen. Hinsichtlich der neuen Spielzeit haben Trainer Klaus-Dieter Petersen und Linke schon die ersten Gespräche mit den Spielern geführt.

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