Segeln : Junge 29er-Segler finden rechtzeitig vor der Schlechtwetterfront ihre Sieger in Grönwohld

Avatar_shz von 09. August 2021, 09:50 Uhr

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Am Sonnabend hatten die 30 Teams in ihren 29ern noch gutes Wetter. Sonntag wurde es ab Mittag kritisch, doch da waren die notwendigen Wettfahrten schon absolviert. Mit Nele Petersen nahm auch eine Eckernförderin als Vorschoterin teil (re., verdeckt hinter dem Segel).
Am Sonnabend hatten die 30 Teams in ihren 29ern noch gutes Wetter. Sonntag wurde es ab Mittag kritisch, doch da waren die notwendigen Wettfahrten schon absolviert. Mit Nele Petersen nahm auch eine Eckernförderin als Vorschoterin teil (re., verdeckt hinter dem Segel).

Anna Barth mit Alva Feilcke vom Kieler Yachtclub setzten sich durch starke Ergebnisse am Sonntag an die Spitze beim 4. Grönwohld Cup der Skiff-Klasse 29er, der auf der Eckernförder Bucht ausgetragen wurde.

Grönwohld | Beim „4. Grönwohld Cup“ der Skiff-Klasse 29er des Segelvereins „Wind und Welle“ auf der Eckernförder Bucht konnten sich am zweiten Wettfahrttag vier Mannschaften deutlich vom Rest des Feldes absetzen. Große Lücke zwischen Rang vier und fünf Am ersten Wettkampftag führten nach fünf Wettfahrten Per Christopher Schwall und Simon Schmidt vom Kieler YC vor Carl Krause und Max Georgi (Rostocker SV) und Anna Barth mit Alva Feilcke, ebenfalls Kieler YC. Nach weiteren fünf Wertungsläufen drehte sich das Bild deutlich, nachdem Barth/Feilcke den zweiten Tag mit drei Einzelsiegen begannen, denen ein 2. und ein 7. Platz folgten. So landete dieses Team mit 23 Wertungspunkten am Ende der Veranstaltung ganz oben auf dem Siegerpodest. Zweite wurde Anton und Johann Sach vom Lübecker YC (26 Punkte), Krause/Georgi wurden mit 27 Punkten auf den dritten Rang verwiesen. Die am ersten Tag Führenden Per Christopher Schwall und Simon Schmidt fanden sich mit 36 Punkten auf dem vierten Platz wider – danach klaffte eine Lücke von 13 Punkten zum weiteren Feld. Weiterlesen: Weltmeister und Lokalmatador Andreas John siegt auf seinem Heim-Revier Bereits am frühen Sonntagmorgen schickte Wettfahrtleiter Manfred Fritsche vom SC Eckernförde, der vom Vorstandsvorsitzenden Dieter Gerngroß vom Wassersportclub am Wittensee auf dem Startschiff unterstützt wurde, die Boote auf die zwischen dem Warngebiet und dem südlichen Uferbereich ausgelegte Up- and Down-Bahn, weil der Wetterbericht für die Mittagszeit schwere Regenfälle mit Starkwind angesagt hatte. Das Feld der jugendlichen Segler zeigte sich aufmerksam und bedacht und provozierte bei Südwestwind zwischen neun und zwölf Knoten nur einen einzigen Frühstart, sodass die Wettfahrtleitung gegen 12.30 Uhr die Regatta nach den insgesamt geplanten zehn Wertungsläufen beenden konnte. Zu dieser Zeit waren schon die Ausläufer des Schlechtwettergebietes zu sehen und kurz nach dem Landgang aller Aktiven machte wolkenbruchartiger Regen den Zeitpunkt der Siegerehrung ungewiss. Weiterlesen: Schnuppersegeln beim SCE: Wie Kinder segeln lernen In einer Regenpause wurden dann zahlreiche Sachpreise, die von Segelsport Grönwohld und Segelsport Jess zur Verfügung gestellt wurden, vergeben. Mit einem Preis bedacht wurden als „Team mit der weitesten Anreise“ Eleonore Poepke und Anne Heindl von der Seglergemeinschaft Schwielochsee aus Brandenburg, als „Team mit Bruch“ Franz Krause und Oswin Stybel (Rostocker SV), denen die Trapezeinrichtung abgerissen war, und als „Tapferstes Team“ Milena und Elina Daniel vom Kieler YC, das als letzte Mannschaft mit allen beendeten Wettfahrten in der Liste stand. Die beste U15-Mannschaft war Franz Krause und Oswin Stybel vom Rostocker Segelverein und bestes Mixed-Team Lilli Margenberg und Kjeld Hansen vom Kieler YC. ...

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