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Wahlkreismitgliederversammlung : 99 Prozent für Daniel Günther

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

103 von 104 Stimmen: Eindeutiges Votum für Günther als Kandidat für die Landtagswahl 2017 für den Wahlkreis Eckernförde.

Gettorf | Daniel Günther aus Eckernförde tritt bei den Landtagswahlen 2017 als CDU-Kandidat für den Wahlkreis 8 (Eckernförde) an. Als alleiniger Kandidat erhielt der Fraktionsvorsitzende und Oppositionsführer im Landtag auf der Wahlkreismitgliederversammlung des CDU-Kreisverbands Rendsburg-Eckernförde am Donnerstagabend in geheimer Wahl 103 der 104 und damit 99 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Der Beifall hielt lange an, es gab Glückwünsche und Blumen. Daniel Günther strahlte. „Ich nehme die Wahl an“, sagte er. „Ich bin wirklich stolz auf das Ergebnis. Ich habe jetzt richtig Lust Wahlkampf zu machen.“ Der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Johann Wadepfuhl stärkte ihm den Rücken. Daniel Günther sei einer, der der CDU im Landtag wieder Durchschlagskraft verleiht, sagte er. Nach Peter Harry Carstensen habe die CDU den Anschluss verloren. „Wir wollen wieder die Nummer eins in Schleswig-Holstein werden. Wir fühlen uns hinreichend stark dafür.“ Daniel Günther, 42, Katholik, verheiratet, bald Vater, und – wie er betonte – tief in der Region verwurzelt, hatte in seiner Rede zuvor noch einmal deutlich gemacht, wofür er sich einsetzen will: Für mehr innere Sicherheit, ein restriktivere Flüchtlingspolitik, einen Wechsel in der Agrarpolitik sowie Investitionen in Straßen, Breitbandversorgung und Krankenhäuser. Es ließe Zweifel am Rechtsstaat aufkommen, wenn bei einem Anstieg der Einbruchskriminalität um teilweise über 30 Prozent und einer Aufklärungsquote bei unter 10 Prozent, Täter, obwohl auf frischer Tat ertappt, wieder auf freien Fuß gesetzt würden. Bei aller Zurückhaltung forderte er, dass dagegen härter vorgegangen wird. Und er forderte mehr Polizisten auch in der Fläche, um die Bevölkerung „vor solch kriminellen Exzessen schützen zu können“.

Die Hilfsbereitschaft in der Flüchtlingskrise hält er für unterstützenswert, warnte aber auch vor Überforderung. Er forderte mehr Integration und die Abschiebung derer, die sich nicht integrieren lassen. „Die, die unser Wertesystem nicht akzeptieren, müssen zurückgeschickt werden.“ Weiter plädierte er für einen Wechsel in der Agrarpolitik. Es ginge nicht, Landwirte mit immer neuen Regelungen zu gängeln, erklärte er. Die Landesregierung hätte die Unwissenheit der Bevölkerung über landwirtschaftliche Produktionsmethoden ausgenutzt, der Landwirtschaft dadurch ein schlechtes Image eingebracht. Das kam an bei den Landwirten im Saal.

Schließlich forderte er, dass wieder mehr investiert werde. Bei einen Mehr an Steuereinnahmen von 1,5 Milliarden Euro, seien 839 Millionen Euro zusätzlich für Flüchtlinge bereitgestellt worden und trotz des Haushaltsüberschusses kein Cent davon investiert, kritisierte er die Landespolitik. „Nicht in Straßen, nicht in Breitbandversorgung, nicht in Krankenhäuser.“ Es sei die Herausforderung der Union, dort wieder zu investieren. Daniel Günther erklärte: „Ich sage Ihnen zu, mich da einzusetzen. Mein Ziel ist, wieder für eine CDU in Regierungsverantwortung zu arbeiten.“

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