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Suche auf der ostsee : 90 Minuten Ungewissheit: Surfer löst Großalarm aus

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ein vermeintlich gekenterter Surfer löst e am Sonntagabend eine große Suchaktion der Feuerwehr, der DLRG, des THW und der DGzRS aus. Der 70-jährige war zwar vom Bord heruntergefallen, hatte sich aber aufgerappelt und war an anderer Stelle an Land gesurft.

shz.de von
erstellt am 12.Aug.2014 | 06:50 Uhr

Dem Schock folgte 90 Minuten später die Erleichterung. Am Sonntagabend um kurz nach 19 Uhr hatte eine Frau einen Surfer beobachtet, der vom Brett gefallen und nicht mehr aufgetaucht sein soll. In Befürchtung eines Unglücks alarmierte sie umgehend die Polizei, was folgte war ein Großalarm bei der Feuerwehr, der DLRG, dem THW und der DGzRS. Mehr als 50 Einsatzkräften waren vor Ort.

Der Wasserbereich vom Hafen bis zum Restaurant „Strandgut“ wurde mit mehreren Booten abgesucht. Auch vom Land suchten Einsatzkräfte nach dem Vermissten, während die Feuerwehr Teile der Promenade absperrte. Schon frühzeitig gab es die Meldung, dass ein Surfer unversehrt an einer anderen Stelle des Strandes an Land gegangen sein soll – nur die Bestätigung fehlte. Und so suchten die Rettungskräfte bei immer stärker werdender Dämmerung weiter die Bucht ab. An der Aktion beteiligte sich auch ein Boot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Vor Ort erklärte Wehrführer und Einsatzleiter Meint Behrmann, dass eine Unterstützung der Suchaktion aus der Luft mit einem Helikopter zwar von ihm angefordert wurde, aber aufgrund der Unwetterwarnung nicht möglich war.

Gegen 20.30 Uhr waren die Befürchtungen, dass nun auch das Ostseebad Eckernförde einen Ertrunkenen zu beklagen hat, glücklicherweise vom Tisch. Eine Polizeistreife sah am Jungmannufer einen Surfer, der seine Ausrüstung gerade einpackte. Da die Beschreibung passte, erkundigten sie sich bei dem 70-jährigen Eckernförder. Dieser bestätigte den Beamten, dass er tatsächlich ins Wasser gefallen war und danach Probleme mit seiner Ausrüstung hatte. Diese löste er im Wasser, weshalb ihn die Zeugin fortan wohl nicht mehr sah. Nachdem der Surfer seine Ausrüstung repariert hatte, war er zurück zum Strand gesurft. Von der Suchaktion hatte er nichts mitbekommen.

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