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ECKsen-ECKspress beim Härtetest : 80 Kilometer – in weniger als neun Stunden

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Auslegerkanu des Groß Wittenseer ECKsen-ECKspress meistert den Eckernförder Härtetest

Eckernförde |
Zwei Outrigger-Boote nahmen am Härtetest des Eckernförder Ruderclubs am Sonnabend teil (wir berichteten). Auf einer Strecke von 80 Kilometern ging es von Schleswig nach Eckernförde. Mit am Start der ECKsen-ECKspress, das Drachenboot- und Outriggerteam aus Groß Wittensee und sein 13,5 Meter langes OC-6 Outriggerkanu. An Bord saßen in wechselnder Besetzung Nils Peisch und Michael Wengler, Lucky Punch aus Lübeck, Uta Prezewowsky, Kieler Kanu Klub, Wilfried Meier, Likedeeler, Emden, und fünf Sportler vom ECKsen-ECKspress: Angelika Sieh, Anke Wilke, Christian Koth, Jens Bradler und Steuermann Jörg Oppor. Auch das OC-6 Team Moana Nanu Nui von Volker Briel aus Mühlheim nahm mit elf Paddlern und Steuermann Martin Mittelstädt teil.

Der am Freitag noch heftige Wind mit Stärke 7 aus West hatte sich beruhigt, so dass die in Schleswig gemeinsam aufgeriggten Boote am Sonnabend früh bei mäßiger Brise problemlos beim Domschulruderclub eingesetzt werden konnten. Punkt 6 Uhr ging es los und 14 Ruderboote – vom Zweier bis zum Vierer mit Steuermann – und zwei OC-6 machten sich auf den weiten Wasserweg.

Die ersten 31 Kilometer durch die Schlei bis zur Wechselstelle fingen bei kleiner Welle ruhig an, wurden aber schnell bei bis auf Windstärke fünf zunehmendem Westwind anspruchsvoller, da sich die Wellen auf 80 bis 90 Zentimeter aufschaukelten, berichtete der Groß Wittenseer Jörg Oppor. Der ECKsen-ECKspress war mitten im Pulk gestartet, konnte dann aber vorne mitfahren. Zuletzt waren noch ein Vierer und ein Zweier neben beziehungsweise kurz vor dem elf bis zwölf Stundenkilometer schnellen Outrigger.

In Arnis, am molengeschützten Sandstrand, waren schon vier Ruderboote angelangt. Nach einer Pause fuhren beide Outrigger nach Paddlerwechseln weiter, den Ruderbooten voraus, dem 20 Kilometer entfernten Schubystrand entgegen. „Die Fahrt nach Kappeln und durch die geöffnete Klappbrücke hindurch zusammen mit vielen Segelbooten war ein Highlight“, so Oppor. Hier mussten die Sportler aufmerksam sein, da viel Betrieb im engen Fahrwasser herrschte.

Mühsam und kraftraubend ging es vorbei an Olpenitz an der Steil- und Kiesküste entlang nach Schubystrand. Die Strecke nach Eckernförde sollte es in sich haben Es ging in die Eckernförder Bucht, dem kräftig blasenden Wind, den Wellen und dem Ziel entgegen. „Die Geschwindigkeit sank auf bis zu sechs Stundenkilometer, denn jede Welle bremste und die Fahrt hatte Kraft gekostet.“ An Campingplätzen, Surfern, Schlauchbootfahrern und kleinen Motorbooten vorbei kämpften sich die Outriggerteams strandnah gegen Welle und Wind die letzten 22 Kilometer voran. „Alles tat weh und dennoch wollten beide Boote vor 15 Uhr das Ziel erreichen“ so Oppor – also inklusive Pausen unter neun Stunden bleiben. Das gelang: Um 14.55 Uhr lief der ECKsen-ECKspress als drittes Boot auf den Sandstrand vor dem ERC auf, wo das Team Moana Manu Nui zusammen mit einem Zweier mit Steuermann etwa 20 Minuten vorher angekommen war.

Den beiden Outriggern diente der Härtetest als Vorbereitung für die vom 16. bis 17. August vor Sellin/Rügen stattfindende OC-6 Outrigger-Regatta „Rugia-Hoe“ über 110 Kilometer in fünf Etappen an zwei Tagen.  




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erstellt am 09.Aug.2017 | 06:55 Uhr

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