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Eckernförder Zeitung

24. Oktober 2017 | 06:09 Uhr

Konflikte am Wasser : 70 Meter sind die Lösung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gut besucht war der Umweltausschuss in Noer. Zahlreiche Wassersportler nutzten die Gelegenheit, um zu erläutern, warum der ihnen zugewiesene Strandabschnitt in Lindhöft ungeeignet fürs Kiten ist.

von
erstellt am 19.Sep.2013 | 15:23 Uhr

Unter den rund 20 Zuhörern, die am Mittwochabend zum Umweltausschuss ins Feuerwehrgerätehaus gekommen waren, fanden sich zahlreiche Wassersportler. Denn die Einteilung der Strandabschnitte war ein Thema des Abends. Die Kiter nutzten die Gelegenheit, um ihrem Unmut über die derzeitige Aufteilung Luft zu machen und eine Verbesserung in der neu zu fassenden Satzung zu erreichen.

In den vergangenen Wochen kam es am Strand in Lindhöft wiederholt zu Konflikten zwischen Badegästen und Kitern. Denn die Wassersportler starten nicht erst nach 200 Metern vom Strandeingang, wie vorgesehen, sondern davor. Ausschlaggebend dafür ist zu wenig Wind infolge des Baumbestandes an dem ihnen zugewiesenen Abschnitt, der ein vernünftiges Heraufbringen ihrer Schirme unmöglich macht, schilderte der Ausschussvorsitzende Stefan Polte (WIN). Ihnen wäre schon geholfen, wenn die Badezone um circa 70 Meter verkürzt würde.

Da diese derzeit nicht wie in der Karte eingezeichnet mit einer Länge von drei, sondern von fünf Bojen ausgewiesen ist und sich damit statt über 180 Meter tatsächlich über 250 Meter erstreckt, sieht Polte gute Chancen für die skizzierte Lösung. Ein Ortstermin mit Wassersportlern, Wasserschutzpolizei, Ordnungsamt und Bürgermeisterin soll Klarheit bringen, so dass anschließend die Satzung rechtzeitig zur Saison 2014 neu gefasst werden und in Kraft treten kann.

Positiv war die Resonanz auf Poltes Anregung, einen kleinen Badesteg am Noerer Strand zu installieren. Er könnte den steinigen Weg ins Wasser überbrücken und böte Gelegenheit für Kinder zu keschern. Realisiert werden sollte die Idee als Bürgerprojekt – dann sei die Wertschätzung eine andere, merkte der Ausschussvorsitzende an. Bis zur nächsten Sitzung sollen Fragen zur Haftung und Genehmigung durch die Untere Naturschutzbehörde geklärt werden.

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