Krogaspe : 620 Temposünder bei Kontrolle auf A7: Probefahrt mit 141 km/h

Zwölf Prozent aller Fahrzeuge fuhren bei den Kontrollen auf der A7 zu schnell. Einigen winken jetzt hohe Bußgelder.

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21. März 2018, 16:24 Uhr

Krogaspe | Zwischen 8 Uhr und 14 Uhr hat der Verkehrsüberwachungsdienst am Mittwoch stationäre Geschwindigkeitskontrollen auf der A7 bei Neumünster Höhe Krogaspe durchgeführt. 620 von 5200 Verkehrsteilnehmern erwarten nun Verwarnungsgeldbescheide. Die Messstelle befand sich laut Polizeiangaben in Fahrtrichtung Hamburg kurz vor der Baustelle, an dieser Stelle ist nur eine Geschwindigeit von 80 Kilometern pro Stunde erlaubt.

Einer der Tempo-Sünder war der Fahrer eines Mini Coopers mit RD-Kennzeichen. Die Geräte maßen 141 km/h. Als der Wagen angehalten wurde, saß der der Eigentümer allerdings nur auf dem Beifahrersitz. Ein 52-Jähriger Kaufinteressent hatte auf einer Probefahrt offenbar die Maximalgeschwindigkeit des Kleinwagens austesten wollen. Trotz 600 Euro Geldstrafe, zwei Punkten in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot war der Wunsch nach dem Erwerb des Autos immer noch vorhanden, berichtet die Polizei. Schließlich würde das Fahrzeug „super laufen“, so der Betroffene auf Nachfrage der Beamten.

Am schnellsten war ein 63-Jähriger, der mit seinem Mercedes mit 146 km/h durch das Tempolimit raste. Er wurde sofort zur Kasse gebeten und bezahlte 910 Euro Geldbuße.

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