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Schiffsspende : 5000 Euro: Spende für ein Schiff zum Weltentdecken

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der evangelische Kindergarten Wulfsteert hat eine große Spende für den Bau eines neuen Spielschiffes erhalten. Mehrere große Firmen haben der Kita 5000 Euro zur Verfügung gstellt.

Mit einem Schlag um 5000 Euro reicher: Dieser Traum ist für die Evangelische Kindertagesstätte St. Nicolai wahr geworden. Möglich wurde der Gewinn durch ein Projekt, mit dem sich die Kita bei der Nachhaltigkeitsinitiative „Naturkinder 2013“ beworben hatte.

Damit hat eine Hängepartie ein Ende: Der heilige Sankt Nicolai gilt als Schutzpatron der Seefahrer. Aus diesem Grund stand lange ein Holzschiff im Außenbereich der Evangelischen Kindertagesstätte St. Nicolai. Wie echte Seefahrer konnten die Kinder sich auf dem Spielgerät fühlen. Letztes Jahr musste es aufgrund von Verrottungserscheinungen und Sicherheitsmängeln abgebaut werden. Der ohnehin schon veraltete Spielplatz im hinteren Bereich des Hauses wurde noch trister und den Kindern bleibt nun kaum noch eine Möglichkeit ihren Nachmittag spielend an der frischen Luft zu verbringen.

Der Förderverein der Tagesstätte hat sich dieser Situation angenommen und sich auf die Suche nach Spenden für den Neubau des Schiffes gemacht. Im Internet seien sie dann durch Zufall auf die Initiative „Naturkinder 2013“ gestoßen. Es handelt sich um ein Projekt der Firmen Henkel und Rossmann, das die Kinder an das Thema Natur heranführen soll. „Das Verständnis für Natur und Umwelt spielt bei der Entwicklung von Kindern eine entscheidende Rolle“, erklärt Eckhard von Eysmondt, Marketingleiter für Wasch- und Reinigungsmittel von Henkel. Gemeinsam unterstützen Persil und Rossmann Projekte in ganz Deutschland, die sich mit dieser Idee befassen. Insgesamt 50 000 Euro werden dafür gespendet.

„Mit der Spende können wir zumindest das Grundgerüst finanzieren“, erklärt die Leiterin der Tagesstätte, Mereintje Günther. Es könne ausgebaut werden, wenn weitere Gelder zur Verfügung stehen.

„Man sieht, dass das Geld an die richtige Stelle gekommen ist, hier tat das wirklich Not“, sagt Silke Suhr. Zusammen mit Carmen Sprenger und Kristina Rothe ist sie Mitglied im Förderverein und dankbar über den Scheck, den der Regionalmanager von Henkel, Thomas Kolthoff, gestern übergab. Der Grundstein sei gelegt, nun könne man positiver in die Zukunft blicken.

Trotz der Spende hofft der Förderverein auf weitere finanzielle Unterstützung, denn das komplette Gelände soll saniert werden. Dafür würden die Gelder bis jetzt nicht ausreichen.

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erstellt am 26.Aug.2013 | 19:48 Uhr

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