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Jubiläum des Fleckebyer Frauenchors : 50 Jahre und kein bisschen leise

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Fleckebyer Frauenchor feiert sein 50-jähriges Bestehen / Jubiläumsfeier mit viel Musik und Danksagungen

Mit sieben singfreudigen Damen startete der Fleckeby Frauenchor vor 50 Jahren. Neben einem Männergesangverein könnte durchaus noch ein Frauenchor existieren, so die Motivation der Gründerinnen. „Die Männer gaben dem Chor allerdings nur zwei Jahre, dann würde er sich wieder auflösen“, berichtete die Renate Brockmann, seit 2003 Vorsitzende des Chores, auf der Jubiläumsfeier am Sonntag im Restaurant „Einfach Classe“. 1967 gründete sich dann offiziell der Verein. Vorsitzende war damals Annegret Meeves. Ihr folgten Irmgard Paasch (1972 bis 1974), wieder Annegret Meeves (1974 bis 1979) und Ilse Ridder (1979 bis 2003)

Von den Gründungsmitgliedern des Fleckebyer Frauenchores sind immer noch zwei Sängerinnen aktiv mit dabei: Heli Herrmann und Ilse Ridder. Beide erhielten eine Urkunde sowie Frühlingsblumen.

Geehrt wurden auch Thea Schnack für fast 50 Jahre – sie feierte außerdem ihren Geburtstag , Heike Hansen für 40 Jahre, Kirsten Lüdeke für zehn Jahre und die beiden Trommlerinnen Claudia Reuschlein und Antje Kruse erhielten einen Notenschlüssel nachträglich für zehn Jahre. Jede der 31 aktiven Sängerinnen bekam einen Mitschnitt vom letzten Weihnachtskonzert sowie ein Gruppenfoto. Auch die passiven Mitglieder gingen nicht leer aus, sie bekamen eine Frühlingsblume überreicht.

Fleckebys Bürgermeisterin Ursula Schwarzer lobte die musikalische Entwicklung des Frauenchores unter Karin Pinior. Sie habe dem Chor viel Selbstbewusstsein gegeben und war begeistert von dem Weihnachtskonzert, bei dem der Chor die Zuhörer auf eine internationale Reise um die Welt mitnahm. Erstaunt über die temperamentvolle Musik – und das auf dem Land – war auch Pastorin Susanna Kschamer. Sie brachte dem Chor drei Musikhefte mit.

Der Frauenchor hatte seit seiner Gründung einen starken „Verschleiß“ an Chorleitern – die Gründe waren allerdings gesundheitlicher Natur. Im Jahr 1987 wurde mit Karin Pinior eine Chorleiterin gefunden, die den Chor musikalisch auch immer wieder zu Höchstleistungen anspornt. Choleiterinnen gab es bis 1987 gleich fünf. „Karin Pinior war dann ein Glücksgriff“, sagte Renate Brockmann auf der Feier. Sie hätte die Zügel „sanft aber auch energisch“ in die Hand genommen.

Im März 2012 gab der Frauenchor ein Konzert in der Fleckebyer Kreuzkirche und feierte im Anschluss das 25-jährige Jubiläum von Karin Pinior. „Der Chor hat viel bei ihr gelernt, bietet ein abwechslungsreiches Programm und hat sich immer mehr gesteigert“, so die Vorsitzende.

Renate Brockmann bedankte sich nicht nur bei den Sängerinnen und der Chorleiterin Karin Pinior, sondern auch bei ihrem Mann Jürgen, der sie immer wieder nach Kräften unterstützte.

Aber was wäre ein Jubiläum eines Chores ohne Gesangseinlage. Der Frauenchor sowie die „Eintracht“ mit Chorleiter Tobias Lehmann brachten einige Stücke zu Gehör, bevor die Veranstaltung ausklang.


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erstellt am 10.Feb.2015 | 06:35 Uhr

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