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Eckernförder Zeitung

28. Juli 2017 | 10:46 Uhr

50 Jahre Baugeschichte

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Seniorenunion Eckernförde hat am Donnerstagabend zusammen mit dem Eckernförder Architekten Günter Haß und bisherigen Vorsitzenden des Altstadtvereins einen Ausflug in die städtebauliche Entwicklung der vergangenen 50 Jahre im Ostseebad unternommen. Haß hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt. Nachdem er zunächst eine Maurerlehre absolviert und dann die Bauschule in Eckernförde besucht hat, folgten anschließend interessante Großaufträge in Frankfurt (Festhalle), Braunschweig und seiner Heimatstadt Eckernförde (unter anderem Stadthalle, Schulzentrum Süd).

Haß versäumte es nicht, in seinem Vortrag neben zahlreichen positiven Beispielen der baulichen Entwicklung auch auf seiner Meinung nach Fehlentwicklungen und Entscheidungsfehler hinzuweisen, mit denen die Eckernförder fortan zu leben hätten. Als Beispiele nannte er den Abriss des „Lindenhofs“ als Herzstück am Borbyer Marktplatz und das alljährliches Zentrum für die Gildefeier sowie des benachbarten „Kaiserhofs“ als einem der letzten baulichen Zeugen des damals aufstrebenden Bades in Borby. Das Gebäude steht seit Jahren leer und rottet immer weiter vor sich hin, offenbar gebe es keine Handhabe dem fortschreitenden Verfall Einhalt zu gebieten. Dort wie auch bei anderen Objekten sollte vielmehr das Motto umgesetzt werden „Eigentum verpflichtet“. An die engagiert vorgetragenen Erläuterungen schloss sich eine rege Diskussion mit den zahlreichen Gästen an.

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