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24-Stunden-Spendenlauf : 4525 Kilometer für den guten Zweck

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

325 Schüler des Internats Louisenlund rannten beim 24-Stunden-Spendenlauf für den guten Zweck. Insgesamt 4525 Kilometer legten sie gemeinsam zurück und sammelten damit Geld für ein russisches Kinderheim.

Zum 14. Mal gab es auf dem Sportplatz des Internats Louisenlund einen 24-Stunden-Spendenlauf. Von Sonnabend 14 Uhr bis Sonntag zur gleichen Zeit hieß es „Durchhalten!“, denn 325 Louisenlunder Jungen und Mädchen wollten mit ihrem Einsatz reichlich „Golddukaten“ für den guten Zweck erlaufen – Geld für eine möglichst große Spende. In diesem Jahr soll das Geld dem städtischen Kinderheim in Gumbinnen zugute kommen – einer Einrichtung in Russland (ehemals Ostpreußen). Im Vorwege hatten die motivierten Teilnehmer bereits bei Familie und Freunden um finanzielle Unterstützung gebeten – und das mit Erfolg, denn jede gelaufene Runde machte sich für sie bezahlt.

Stefan Wandelt und Karla Hoppe hatten alles organisiert: Die Listen waren geschrieben, die Startnummern vergeben, der DJ im Zelt sorgte für motivierende Musik, an Tischen warteten Getränke und Gebäck auf die Langstreckenläufer und die vom Anfeuern erschöpften Zuschauer. Trockenes und nicht zu heißes Wetter kam wie bestellt.

Mit großer Freude wurde auch Herzogin Marie Alix zu Schleswig-Holstein begrüßt. Sie ließ es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, allein durch ihre freundliche Anwesenheit die Aktiven zu Hochleistungen anzuspornen. Als ein Vorbild für alle hat sie doch viele Jahre lang unzählige Hilfstransporte in das ehemalige Ostpreußen organisiert.

Und dann ging es los: Drei-zwei-eins und Startschuss! Unter den ersten am Start sah man Phillip und Lukas aus der 12 b sowie Maike aus dem 13. Jahrgang. Sie war bereits zum zweiten Mal dabei und hatte im letzten Jahr 16 Kilometer in 51 Runden geschafft. „Diesmal will ich mich noch steigern. Ich hätte selber nicht gedacht, wie viel Spaß das macht. Außerdem motiviert ein Spendenlauf und stärkt darüber hinaus unser Gemeinschaftsgefühl“, betonte die Schülerin.

Runde um Runde wurde in der Nachmittagssonne zurückgelegt. Die meisten hatten schnell herausgefunden, dass hohe Geschwindigkeit auf Kosten der Ausdauer geht und stellten sich lieber auf ihr optimales, individuelles Langzeit-Tempo ein. Die einen ganz cool mit Kopfhörern in den Ohren und persönlichem Laufrhythmus in den Füßen. Die anderen mit wehenden Haaren, ganz konzentriert oder fröhlich lachend und noch zu „small talk“ fähig. Man sah so manch ein hochrotes Gesicht, manch ein Wischen über die nass geschwitzte Stirn.

Körperlich arbeiten für den guten Zweck – das ist nicht ohne. Nach 24 Stunden waren die 325 „Lunder“ schließlich 4525 Kilometer gelaufen. Die meisten Runden liefen Vivien-Sophie (12c) mit 190, Georg Alexander mit 171 (IB Year 2) und Leonard (8b) mit 170. 13551 Runden wurden insgesamt zurückgelegt.


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erstellt am 10.Sep.2013 | 17:29 Uhr

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