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3. HANDBALL LIGA, FRAUEN : 35:26 – Owschlag mit Traumstart

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In 3. Handball-Liga der Frauen erwischte der TSV Owschlag einen Traumstart. Die Gäste aus Rostock konnten bei ihrer deutlichen 25:35-Niederlage nie richtig mithalten. Es war sogar ein höherer Erfolg war möglich.

Erstes Spiel, erster Sieg in der Tasche. Die Handball-Frauen des TSV Owschlag haben einen hervorragenden Saisonstart in der 3. Liga Ost hingelegt. Das Team von Trainer Rainer Peetz schickte den bedauernswerten Rostocker HC mit einer 26:35 (13:18)-Klatsche auf die lange Heimreise zurück an die Ostsee. Eine sehr gute Teamleistung, urteilte der Coach. „Wir hätten sogar noch höher gewinnen können“, sagt Peetz.

Vor knapp 200 Zuschauern in einer gut gefüllten Owschlager Sporthalle funktionierte vieles von dem, was die Mannschaft in der Vorbereitung in unzähligen Trainingseinheiten einstudierte hatte. Im Angriff – vor allem im Zusammenspiel zwischen der grippegeschwächten Aufbauspielerin Greta Stolley und Kreisläuferin Anita Ewert – griff ein Rädchen ins andere. Peetz: „Es war schön mit anzusehen, wie gut unsere Abläufe geklappt haben.“

Davon profitierte insbesondere Raphaela Steffek. Die erst 18-jährige Linkshänderin, die noch in der A-Jugend auflaufen darf und es auch tut, avancierte mit neun blitzsauberen Buden zur besten Owschlager Torschützin an diesem Nachmittag. „Bei Raphaela kann man gut erkennen, dass sie die komplette Vorbereitung bei den Frauen mittrainiert hat. Das zahlt sich jetzt aus“, freut sich Peetz.

Allerdings musste der Trainer auch konstatieren, dass der Gegner nicht mehr die Qualität der vergangenen Saison hat. Der TSV versäumte es, das Spiel früher für sich zu entscheiden. 40 Minuten spiegelte sich die deutliche Überlegenheit nicht im Zwischenstand wider. Mehr als fünf Tore ließ sich der Rostocker HC nicht distanzieren. Erst im dritten Spieldrittel war die Gegenwehr der Gäste erloschen. „Uns hat zuvor die Konstanz gefehlt. Wir haben die Rostockerinnen immer wieder eingeladen, im Spiel zu bleiben. Wir hätten uns früher absetzen müssen“, kritisiert Peetz. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff habe er viele Dinge gesehen, die er in den nächsten Tagen im Training verbessern möchte.

Am kommenden Wochenende wird der TSV höchstwahrscheinlich mehr gefordert werden, wenn es zum Berliner TSC geht. Peetz: „Das wird eine ganz andere Hausnummer für uns werden.“


TSV Owschlag: Becker (1.- 20., 31.- 45.), Fasold (21.- 30., ab 45.), Wichelmann – Ewert (5), Stolley (6/3), Peters (6/1), Steffek (9), Trceziok (3), Zadow (3), Küppers (2), Sievert (1), Meenke, Wollborn, Jensen



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erstellt am 16.Sep.2013 | 06:00 Uhr

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