Wohnen Neudorf-Bornstein : 33 Bewerber auf acht Grundstücke

Für die acht Baugrundstücke liegen der Gemeinde 33 Bewerbungen vor. Foto: dpa
Für die acht Baugrundstücke liegen der Gemeinde 33 Bewerbungen vor. Foto: dpa

Die Gemeinde Neudorf-Bornstein will freie Baugrundstücke an Familien mit Kindern vergeben.

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11. September 2018, 15:18 Uhr

Neudorf-Bornstein | . Wer darf ein Grundstück für den Wohnhof am Dorfplatz erwerben? Darüber wurde in der Gemeindevertretersitzung von Neudorf-Bornstein im Landgasthof Arp diskutiert. „Bei der Vergabe haben wir bestimmte Kriterien mit Punkten versehen“, erläuterte Claus Biehl (CDU). Zudem gebe es eine Bauverpflichtung: „Damit wollen wir erreichen, dass mit dem Grundstück nicht spekuliert wird“, macht Biehl deutlich. Das bedeutet, dass niemand das Grundstück kaufen kann, um es dann später teurer wieder zu verkaufen. Die Gemeinde sprach sich dafür aus, dass Familien mit Kindern der Vorrang gewährt werden soll: „Wir wollen, dass Kinder im Haushalt leben“. Bisher gebe es 33 Bewerber für die acht Grundstücke. Nun soll ein Fragebogen erstellt werden. Weitere Bewerbungen sind möglich, denn: „Jedem soll eine Chance gegeben werden.“ Generell soll es nach einer Entscheidung schnell zum Vertragsabschluss kommen: Nach sechs Wochen soll dann unterschrieben sein.

Eigentlich sollte in der Gemeindevertretersitzung über die Vergabe von Architektenleistungen für den Neubau der Stahlhalle Bauhof gesprochen werden. Der Auftrag wurde jedoch schon erteilt. Der Bürgermeister hatte sich dazu Rückendeckung vom Finanzministerium geholt. Nun bat er darum, rückwirkend 11 000 Euro für den Architekten genehmigen zu lassen. Die Gemeindevertreter stimmten dafür. Zum aktuellen Stand sagte er: „Die Halle wurde erstellt. Nun müssen dort noch beheizbare Räume eingebaut werden. Es stellt sich die Frage, wie wir die gekauften Container dort verarbeiten können.“ Diese kosteten die Gemeinde 2300 Euro.

Ein weiteres Thema war die Bedarfsrechnung der Kita. Dort kam in der Arbeitssitzung heraus, dass die vorhandenen Plätze nicht ausreichend sind, auch im Hinblick auf die nächsten drei Jahre. „Bei uns herrscht Konsens darüber, nicht nur die Kita, sondern Krippe, Kita, Schule und Verbände zu betrachten.“ Bei einem möglichen Anbau sei jedoch zu bedenken, dass es bis zu einem Jahr dauern kann.

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