Weihnachten im Schukarton : 300 Geschenke der Hoffnung aus dem Wohld

Über 300 Pakte sind diesmal für Kinder in Bulgarien, Georgien, Moldau, Polen, Rumänien, der Slowakei und Weißrussland zusammengekommen: zur Freude von Peter Tischer (hinten r.), Ulrike Kruse (vorne 4.v.l.) und allen Helferinnen.
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Über 300 Pakte sind diesmal für Kinder in Bulgarien, Georgien, Moldau, Polen, Rumänien, der Slowakei und Weißrussland zusammengekommen: zur Freude von Peter Tischer (hinten r.), Ulrike Kruse (vorne 4.v.l.) und allen Helferinnen.

Bürger in der Region beteiligen sich an Benefizaktion

shz.de von
18. November 2014, 06:00 Uhr

„Mit kleinen Dingen Großes bewirken“ – unter diesem Motto waren zahlreiche Menschen im Dänischen Wohld wieder bereit, bei der Aktion Weihnachten im Schuhkarton des Vereins „Geschenke der Hoffnung“ mitzumachen. Für verschiedene Altersgruppen haben sie Kleidungsstücke, Süßigkeiten, Kuscheltiere, Schulsachen und Hygieneartikel verpackt, um in diesem Jahr Kindern in Bulgarien, Georgien, Moldau, Polen, Rumänien, der Slowakei und Weißrussland eine Freude zu machen. Über 300 Pakete, deutlich mehr als im vergangen Jahr mit knapp 200, durfte Peter Tischer, der im fünften Jahr seine Apotheken in Altenholz und Dänischenhagen zu Annahmestellen erklärt hatte, mit Ablauf der Aktion am Sonnabend entgegennehmen.

Unterstützt wurde er dabei von seinen Mitarbeiterinnen, von Ulrike Kruse aus Schilksee, die sich schon lange für die Aktion engagiert, sowie deren Enkelinnen. „Ganz viele Pakete sind heute noch gekommen“, verriet Peter Tischer. „Über 60 Pakete allein von einer einzigen Dame.“ Gerade in Zeiten, wo so viel über die Ukraine-Krise geredet werde, sei das super erfreulich, sagte er. Vielen Kindern in osteuropäischen Ländern gehe es noch lange nicht gut. Da sei es wertvoll, dass man ihnen etwas zukommen lassen könne. „Ein großes Dankeschön im Namen aller Kinder, die da beschenkt werden sollen.“ Jetzt werden die Spenden gesichtet, gemäß Einfuhrbestimmungen nicht Verschickbares, wie gebrauchte Kinderkleidung, gebrauchte Spielsachen oder geliermittelhaltige Süßigkeiten, ins Frauenhaus nach Kiel und die Pakete mit Hilfe des Trailerzentrums Reschke auf den Weg zur Sammelstelle nach Neumünster gebracht.


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