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Eckernförder Zeitung

25. November 2017 | 06:35 Uhr

3. Liga: Owschlag verschläft Anfangsphase

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Hätten die Handballerinnen des TSV Owschlag die Anfangsphase ihrer Auswärtspartie beim HC Leipzig II nicht völlig verpennt, es wäre vielleicht sogar was drin gewesen beim großen Favoriten. So aber bringen die Schleswig-Holsteinerinnen die erwartete Niederlage vom Tabellenzweiten der 3. Liga mit nach Hause. 27:31 hieß es aus Owschlager Sicht nach 60 Minuten. Zur Pause war der TSV bereits mit 11:19 hoffnungslos ins Hintertreffen geraten. „Wir haben katastrophal angefangen, uns dann gut zurückgekämpft. Wenn wir in der zweiten Halbzeit noch fehlerloser gespielt hätten, was möglich gewesen wäre, hätten wir eine minimale Siegchance gehabt“, konstatiert Trainer Rainer Peetz.

Bis auf die verlorenen zwei Punkte war es dennoch ein gelungenes Wochenende für den TSV, der den Ausflug nach Sachsen für einen dreitägigen Städtetrip unter dem Motto Teamgeist nutzte. Schon am Freitag angereist hatten die Owschlagerinnen, ihre Trainer und Betreuer sowie einige treue Fans am Sonnabend genügend Zeit, Leipzig unsicher zu machen.

Gerade mal acht Minuten waren gespielt, da lag der TSV mit 1:7 zurück. Peetz hatte längst die Auszeit genommen. „Die Konzentration muss wohl beim Weg vom Hotel in die Halle verloren gegangen sein“, meint der Coach. Er und sein Team spazierten die drei Kilometer von der Unterkunft in die Arena zu Fuß.

Erst nach dem Seitenwechsel fanden die Gäste in die Spur, gewannen die zweiten dreißig Minuten sogar mit vier Toren Unterschied. „Andere Teams lassen sich nach so einer ersten Hälfte in Leipzig abschlachten, wir nicht“, verkündet Peetz nicht ohne Stolz auf seine Mannschaft. Alle Spielerinnen erhielten in Leipzig ihre Einsatzzeiten.


TSV Owschlag: Fasold, Wichelmann – Ewert (4), Stolley (7/5), Trceziok (1), Peters (5), Küppers (2), Sievert (4), K. Meenke, H. Meenke (1), Steffek (1), Zadow, Rohwer, Behrend (2).



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