26 Stimmen für Karin Himstedt

Die neue Eckernförder Ratsversammlung unmittelbar nach der Verpflichtung der Ratsmitglieder gestern Abend in der konstituierenden Sitzung durch die wiedergewählte Bürgervorsteherin Karin Himstedt (CDU, vorn Mitte).
Die neue Eckernförder Ratsversammlung unmittelbar nach der Verpflichtung der Ratsmitglieder gestern Abend in der konstituierenden Sitzung durch die wiedergewählte Bürgervorsteherin Karin Himstedt (CDU, vorn Mitte).

Konstituierende Sitzung der Ratsversammlung: Bürgervorsteherin in geheimer Wahl wiedergewählt

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29. Juni 2018, 06:54 Uhr

Arbeitsantritt für die neue Eckernförder Ratsversammlung. Gestern Abend konnten sich die erfahrenen Kommunalpolitiker und die vielen „Neuen“ in der konstituierenden Ratsversammlung erstmals beschnuppern und kennenlernen. Mit 41 gewählten Vertretern ist die Eckernförder Ratsversammlung zusammen mit der Stadtvertretung in Pinneberg die größte unter den 60 Mitgliedsstädten des Städtebundes Schleswig-Holstein, berichtete Bürgermeister Jörg Sibbel (parteilos) kurz vor Sitzungsbeginn. Mehr hätten es auch nicht sein dürfen, sonst wäre der prall gefüllte Ratssaal zu klein für die Vertreter der sechs Fraktionen (siehe untenstehenden Info-Kasten).

Bürgervorsteherin Karin Himstedt (CDU) eröffnete die Sitzung, fand gleich zu Beginn ein paar kritische Worte zu den oft auf Konfrontation ausgerichteten Diskussionen in den vergangenen fünf Jahren, um dann dem „Alterspräsidenten“ Reiner Bunte (SPD, 73) die Sitzungsleitung zu übertragen. Bunte schwor die Ratsmitglieder auf eine Politik zum Wohle der Stadt ein, forderte aber auch zu kritischen und ideenreichen Debatten auf und appellierte unter Bezugnahme auf das Zitat des früheren Bundespräsidenten Johannes Rau „Kommunalpolitik ist der Ernstfall der Demokratie“ an das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen. Sie sollten sich bei allen Debatten von der Frage leiten lassen: „Was nutzt es der Entwicklung Eckernfördes?“ Man habe schließlich in den nächsten fünf Jahren „enorme Sachprobleme“ zu lösen.

Karin Himstedt wurde anschließend in geheimer Wahl mit 26 von 39 Stimmen bei 6 Nein-Stimmen und 7 Enthaltungen erneut zur Bürgervorsteherin gewählt.

>Weiterer Bericht auf Seite 8 und in der morgigen Ausgabe

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