25 000 Euro für die Kitas in Gettorf

Hier in der oberen Etage hat Gretel Schnoor gelebt: (v.l.)  Christel Sothmann (Kita Parkallee), Bürgermeister Jürgen Baasch, Pastorin Christa Loose-Stolten, Testamentsvollstrecker Kuno Schmidt, Ingrid Schössler (Kita Regenbogen) und Birgit Gang (Kita Am Sportplatz)  freuen sich über die Zuwendung aus dem Nachlass der Verstorbenen an die Kitas in Gettorf.
Hier in der oberen Etage hat Gretel Schnoor gelebt: (v.l.) Christel Sothmann (Kita Parkallee), Bürgermeister Jürgen Baasch, Pastorin Christa Loose-Stolten, Testamentsvollstrecker Kuno Schmidt, Ingrid Schössler (Kita Regenbogen) und Birgit Gang (Kita Am Sportplatz) freuen sich über die Zuwendung aus dem Nachlass der Verstorbenen an die Kitas in Gettorf.

shz.de von
21. August 2014, 06:32 Uhr

Große Freude und Dankbarkeit bei den Kitas in Gettorf: Mit je 5000 Euro an die kirchlichen Kitas Regenbogen und Arche Noah sowie die kommunalen Kitas Parkallee, Am Sportplatz und die Zauberhöhle in der Fischerstraße hat Gretel Schnoor insgesamt 25 000 Euro an die Kleinkinder betreuenden Einrichtungen in Gettorf vermacht.

Gretel Schnoor, die am 15. Juni im Alter von über 90 Jahren verstarb, kam Anfang der 50er Jahre nach Gettorf und betrieb mit ihrem Bruder die damalige Gaststätte Zur Eiche im Erdgeschoss ihres Hauses in der Eichstraße 1, in dessen oberer Etage sie recht zurückgezogen ihr Leben verbrachte. Sehr vermögend durch eine Erbschaft, ohne Mann und Kinder – ihr Bruder verstarb vor etwa 19 Jahren – bestellte sie Kuno Schmidt aus Gettorf zu ihrem Testamentsvollstrecker. Zusätzlich zu der Spende an die Kitas hat er nun die Aufgabe, innerhalb der kommenden neun Monate eine Gretel-Schnoor-Stiftung zu gründen, mit dem von ihr im Testament festgelegten karitativen Zweck, insbesondere vom Schicksal benachteiligte Kinder und Jugendliche zu fördern.

Bürgermeister Jürgen Baasch, der Gretel Schnoor kannte, dankt im Namen der kommunalen Kitas. „Das ist das erste Mal, dass jemand aus dem Nachlass unsere Kitas bedacht hat“, denkt er kurz zurück. „Das ist eine tolle Geste auch als Anerkennung unserer Arbeit hier in der Gemeinde. Umso mehr, als Gretel Schnoor selber keine Kinder hatte. Wir freuen uns alle.“

Das Geld verschwinde nicht im Kita-Haushalt sondern gehe direkt an die Kinder, versichert Baasch. Ob dafür Spielzeug oder Spielgeräte angeschafft wird, liege in den Händen der Kita-Leitungen. „Dem Dank kann ich mich nur anschließen“, erklärt Christa Loose-Stolten als Kirchengemeinderatsvorsitzende für die kirchlichen Kitas. „Leider können wir ihr das nicht mehr persönlich sagen. Aber vielleicht schaut sie uns vom Himmel aus zu.“







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