Grosse ereignisse im sce : 2018 – Das Jahr der Jubiläen im Segelclub

IJürgen Kleist trat vor 60 Jahren in den SCE ein.
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IJürgen Kleist trat vor 60 Jahren in den SCE ein.

Der SCE feiert in diesem Jahr die Jubiläen von drei Regattafahrten. Bei der Generalversammlung ging es auch um eine eventuelle Erweiterung des Clubhauses.

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26. März 2018, 06:50 Uhr

Für den Segelclub Eckernförde wird das Jahr 2018 veranstaltungstechnisch ein ereignisreiches Jahr. Zum einen sind drei Regatta-Großveranstaltungen, die insgesamt 200 Jahre Jubiläumsgeschichte schreiben, geplant, zum anderen findet mit „Kultur im SCE“ im Sommer ein weiterer Höhepunkt statt. Im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals sind internationale Musiker der Orchesterakademie am 8. Juli zu Gast. Neben der Musik steht auch ein gemeinsamer Segeltörn mit dem SCE auf dem Programm.

„Den Regattaauftakt machen die Folkeboote mit den 50. Eckdays“, verkündete der Vorsitzende Werner Trapp auf der Generalversammlung des SCE am Freitagabend im Carls vor 138 Mitgliedern. Am Himmelfahrtswochenende wird das 75-jährige Jubiläum dieser Bootsklasse gefeiert. Nicht ganz so alt ist das „Eckernförder Eichhörnchen“, vor 25 Jahren gestartet, das sich mit über 200 Teilnehmern zur zweitgrößten Opti-Veranstaltung deutschlandweit entwickelt hat. „Höhepunkt der diesjährigen Segelsaison wird jedoch unsere gemeinsam mit dem Kieler Yachtclub ausgerichtete Aalregatta sein“, so Trapp. Den Startschuss zu dieser 125. Regatta wird die Urenkelin von Prinz Heinrich (Bruder von Kaiser Wilhelm II), Edwina Herzogin zu Mecklenburg von Posern geben. Anschließend nimmt sie auf der „Germania VI“ an der Seewettfahrt teil und später die Siegerehrung vor.

Über den SCE-Betrieb berichtete der zweite Vorsitzende Jupp Bolthausen, der auf die im Mai in Kraft tretende Datenschutzgrundverordnung hinwies. Nachdem im vergangenen Winter die Versorgungspier erneuert wurde, steht jetzt die Erneuerung der Slipanlage ins Haus. „Aus Umweltgründen darf auf die Steganlage kein Fäulnisschutz mehr aufgebracht werden“, so Bolthausen, auch sei die Reinigung mittels Hochdrucksystem nicht mehr zulässig. Durch Schmutz und Möwendreck anfallende Ablagerungen greifen das Holz an, mit der Folge, dass in Teilbereichen maroder Belag erneuert werden muss. „Langfristig müssen wir uns über einen anderen Stegaufbau Gedanken machen, der verrottungsfest ist.“ Nicht ohne Bitterkeit in der Stimme verwies Bolthausen darauf, dass zu entfernender Möwendreck sowohl vom Schiff als auch vom Steg nicht ins Wasser gewaschen werden darf, sondern als Sondermüll zu entsorgen sei, dies aber für gleichartige Rasenverschmutzung nicht gelte.

„Unser Clubhaus platzt aus allen Nähten“, setzte Bolthausen fort. Nach 40 Jahren muss sich der Verein mittelfristig über eine Renovierung und gegebenenfalls Erweiterung Gedanken machen. Drei Wohncontainer aus dem Flüchtlingsnachlass des Landes, die dringend als Umkleideräume benötigt werden, stehen für die Jugendabteilung inzwischen auf dem Gelände zur Verfügung.

Dem Vorstand lag der Antrag auf Bau einer weiteren Winterlagerhalle auf dem Gelände vor, über die Durchführung einer Machbarkeitsanalyse wurde abgestimmt. „Dies könne aber nicht aus dem Vorstand geleistet werden, sondern müsste in einer Arbeitsgruppe erfolgen“, betonte Trapp, fachliche Kompetenz dafür sei im Club vorhanden. Gern würde der Vorstand Einzelprojekte wie Steg- oder Clubhaussanierung in Projektgruppen verteilen, um eine Entlastung zu erreichen.

Bei den Wahlen wurden Kassenwart Jörg Hülsen, Obmann für Öffentlichkeit Ehrhard Rost und Jugendwartin Marie Ivonne Otisi-Schaarschmidt bestätigt. Obmann für Veranstaltungen wurde Andreas Ramm.

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Ehrungen: 60 Jahre Jürgen Kleist; 50 Jahre: Gerhard Schmidt, Egon Schütt und Dieter Goebel; 40 Jahre: Dirk Schreiber und Siegfried Krüger; 25 Jahre: Kirsten Bülowius, Gudrun Blenckner, Arne Brach, Marcus Wöster, Oswald Trentsch, Udo Hallstein und Ernst-Günter Beecken.

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