SPORTLER DES JAHRES : „2014 war super erfolgreich“

Pascal Dethlefs will bei den Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon in Husum unter 1:10 Stunde bleiben.
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Pascal Dethlefs will bei den Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon in Husum unter 1:10 Stunde bleiben.

Der Owschlager Langstreckenläufer Pascal Dethlefs wurde von den Leserinnen und Lesern der ECKERNFOERDER ZEITUNG und der LANDESZEITUNG zum der Sportler des Jahres 2014 gewählt.

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08. Januar 2015, 06:00 Uhr

Owschlag | Er läuft und läuft und läuft und läuft. Seit etlichen Jahren ist Läufer-Ass Pascal Dethlefs von Langstrecken in Schleswig-Holstein und ganz Deutschland nicht mehr wegzudenken.

Das Jahr 2014 beschreibt er selbst als „super erfolgreich“. Der Gratmesser sei dabei nicht ausschließlich der Gewinn von Meisterschaften. „Da war ich in der Vergangenheit schon erfolgreicher, aber ich habe reihenweise Bestzeiten gelaufen“, sagt Dethlefs. So verbesserte er beim Elmshorner Stadtlauf den Streckenrekord über die 10  000 Meter auf 31:32 Minuten. Dass er auch mit 31 Jahren noch Ziele hat, bewies er im Vorjahr, als er noch einmal etwas Neues ausprobierte und sich auf die Halbmarathon-Distanz wagte. Eine Entscheidung, die er nicht bereuen sollte. In Neumünster lief er in 1:10,44 Stunde souverän zur Landesmeisterschaft. Von der langen Distanz überzeugt hatte ihn seine Freundin Natalie Jachmann, die für die LG Flensburg unterwegs ist und mit der er in der abgelaufenen Saison so manchen Doppelsieg feierte. „Wir trainieren oft zusammen und haben dabei ein gemeinsames Tempo. Das macht Spaß. Zudem hat sie mir gezeigt, dass ich an meiner gesunden Ernährung noch einiges verbessern kann“, erklärt Dethlefs.

Im kommenden April steht das Highlight der neuen Saison an. Dann finden in Husum die Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon statt. Eine Siegchance sieht er dabei zwar nicht, aber auch dabei ist es die Jagd nach der persönlichen Bestzeit, die ihn antreibt: „Mein Ziel in Husum ist eine Zeit unter 1:10 Stunde. Damit würde ich dann zu den besten 50 Läufern über diese Distanz gehören. Das wäre nicht schlecht.“

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