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Seglerball : 20 000 Meilen unter dem Meer herrscht beste Laune

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

300 Gäste haben beim 64. Seglerball unter dem Motto des Jules-Vernes-Klassikers bis in den Morgen getanzt.

shz.de von
erstellt am 08.Feb.2016 | 05:23 Uhr

Eckernförde | Sind Segler vorwiegend auf dem Wasser zu Hause, versprach das Motto des diesjährigen Seglerballs die andere Dimension: „20  000 Meilen unter dem Meer“, lautete der Titel des 64. Seglerballs. So mancher fühlte sich dabei an seine Jugendzeit erinnert, als Jules Vernes berühmter Roman zur Abenteuerpflichtlektüre gehörte. Jedes Jahr überraschen die Organisatoren und Macher die Besucher mit einem neuen Motto, das dem Seglerball ein besonderes Flair verleiht und diesen damit nicht nur unter den Eckernförder Ball-Fans zum Geheimtipp macht.

„Willkommen an Bord“, begrüßte Dr. Olaf Petzold in Gestalt und Uniform als Kapitän Nemo die Gäste, flankiert im Eingangsbereich von einem Helmtaucher und Froschmann in Neopren. Über der Tanzfläche hingen zahlreiche Quallen, und über der Bar bleckte ein Haifisch seine Zähne. Mit viel Liebe zum Detail sorgte auch in diesem Jahr Organisatorin Gisela Schäfer mit ihrem bewährten Helferteam für das richtige Ambiente. Dank guter Verbindung zur Marine war es dann auch recht einfach, dekorative Schätze von den Eckernförder Minentauchern mit deren Unterstützung ansprechend zu platzieren. Der Unterwasserblick von der „Nautilus“ hinaus zum Meeresgrund erfolgte an der Bar mit fortlaufender Filmsequenz auf einer Leinwand.

Gekonnt begrüßte der Kommodore des SCE, Klaus Buß die Gäste, verwies dabei darauf, dass 20  000 Meilen zu früheren Zeiten durchaus eine dehnbare Entfernung war und umgerechnet in Kilometern je nach Definition dabei erhebliche Unterschiede zustande kamen.

Musikalisch sprach die Band „Coverline“ aus Kiel mit ihrem reichhaltigen Repertoire gleichermaßen Jung und Alt an und sorgte dafür, dass zwischen den Tanzpausen die Sitzplätze nahezu leer waren. Schöne Frauen in eleganten langen Kleidern, die Männer im Smoking, wer sich Zeit zum Zuschauen nahm, wurde schnell von der Stimmung mitgerissen, denn Hits von Abba, Helene Fischer und vielen anderen aus den letzten 30 Jahren ließen die Stadthalle für die mehr als 300 Gäste bis weit nach Mitternacht vibrieren.

Zahlreiche Gäste waren „Wiederholungstäter“, die sich schon seit Jahren den immer gut besuchten Ball nicht entgehen ließen. So traf man so manches bekannte Gesicht aus vergangenen Jahren. Auch einige jugendliche Segler vom SCE, sonst meist nur auf dem Wasser zusammen, fanden sich in festlicher Garderobe ein, um Ballfeeling zu erleben, auch wenn deren eigener Trockenanzug und Neopren, während der Segelsaison ständiger Begleiter, von dem ein oder anderen zumindest scherzhaft in Erwägung gezogen, durchaus zum Motto gepasst hätte.

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