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Eckernförder Zeitung

16. Dezember 2017 | 16:26 Uhr

2. Handball-Bundesliga: HC Erlangen zu stark

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

shz.de von
erstellt am 16.Sep.2013 | 06:00 Uhr

Ohne Punkte im Gepäck sind die Handballer des TSV Altenholz in der 2. Bundesliga von der weiten Reise aus Bayern zurück gekehrt. Beim Spitzenteam HC Erlangen mussten sich die Spieler von Klaus-Dieter Petersen mit 21:28 (10:16) geschlagen geben. Beste Werfer bei den „Wölfen“ waren Rune Dahmke mit sechs und Bevan Calvert mit fünf Toren.

„Insgesamt bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Wir sind nicht gut reingekommen und haben den Ball in der ersten Hälfte zu wenig laufen gelassen. Nach dem Wechsel haben wir gut gefightet und waren am Drücker. Aufgrund einiger unglücklicher Gegentore sind wir aber leider nicht dichter rangekommen“, bilanziert Petersen. Ein Lob bekamen die Gäste auch vom HC-Coach Frank Bergemann: „Das war sicherlich die beste der drei Mannschaften, gegen die wir bisher gespielt haben.“

Nach der starken Vorstellung vor einer Woche gegen Bittenfeld hatten sich die Altenholzer beim mittelfränkischen Spitzenteam viel vorgenommen und wollten das Spiel lange offen gestalten. Das sollte aber nur ganz zu Beginn gelingen, als Calvert für die Norddeutschen zunächst zum 1:0 (1.) traf. Es sollte die einzige Führung der Gäste bleiben, die ab der sechsten Minute (2:3) permanent einem Rückstand hinterher laufen mussten.

Bei den Altenholzern feierte Rune Dahmke nach überstandener Muskelverletzung ein erfolgreiches Comeback und fand mit fortlaufender Spieldauer immer besser in die Partie. Auf der Gegenseite liefen mit Moritz Weltgen und Sebastian Preiß zwei Leistungsträger des HC auf, die früher einmal das Altenholzer Trikot getragen hatten.

Nach ausgeglichenem Beginn zwangen fünf Treffer der Hausherren in Serie (von 2:2 auf 7:2) TSVA-Trainer Petersen nach zwölf Minuten zur ersten Spielunterbrechung. Doch das Aufbäumen im Anschluss sollte von nur kurzer Dauer sein: Nach Dahmkes 7:5 (17.) zog Erlangen wieder auf fünf Tore davon (10:5, 21.).

Zur Halbzeit war der Rückstand der „Wölfe“ auf sechs Tore angewachsen – eine schwere Hypothek für den zweiten Durchgang. Nach dem Seitenwechsel schienen die Mittelfranken die Partie schnell entscheiden zu wollen. Dem besten HC-Schützen Ole Rahmel gelang das 18:11 (35.), doch die Altenholzer gaben nicht auf und kamen durch Calvert wieder auf 18:14 (40.) heran. Das Spiel schien zu kippen. HC-Coach Frank Bergemann musste reagieren und zückte die Grüne Karte. Zunächst zeigte die taktische Auszeit keine Wirkung. Die „Wölfe“ blieben dran. Das Problem: Erlangen verteidigte seine Vier-Tore-Führung und ließ die Norddeutschen nicht herankommen. Pech hatten die Altenholzer als die Süddeutschen gleich mehrfach bei angezeigtem Zeitspiel vollstreckten. So lief den Gästen die Zeit davon. Doch in der Schlussphase untermauerten die Mittelfranken ihren Aufstiegsanspruch. Fünf Minuten gelang den Gästen kein Tor, so dass der HC auf 27:20 davonzog und von seinen Fans in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle mit stehenden Ovationen gefeiert wurde. In der Tabelle rangieren die „Wölfe“ mit 2:4-Punkten auf dem 15. Platz, Erlangen ist mit 6:0-Punkten Zweiter.

HC Erlangen: Stochl, Selke – Weltgen, Schwandner (1), Mueawski (1), J. Link (1), Preiß (4), Krämer (3), Nienhaus (1), Hess (3), Pankofer, Rahmel (9/3), Böhm, N. Link (5).
TSV Altenholz: Hossner, Weber – Lipp (2 Tore), Calvert (5/2), Opderbeck, Volquardsen (1), Reinert, Dahmke (6), Köpke (2), Wegner (2), Kastening (1), Starke (1), Röder (1).
SR: Linker/Schmidt (Herne).
Zeitstrafen: 4:6. – 7m: 3:2.


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