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Hilfe für die Orgel : 16000 Euro für Reinigung der Orgel

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Sanierung der Orgel ist wichtigste Aufgabe im neuen Jahr. Rund 16000 Euro werden für die Schimmelbeseitigung benötigt.

Rieseby | „Die Finsternis vergeht und das wahre Licht scheint jetzt“. Für Pastor Jörg-Michael Schmidt ist dieses Wort aus dem Johannes-Evangelium eine Leitspruch, dessen zukunftsverheißender Charakter auch für den Förderverein der Kirchengemeinde Rieseby, eine Orientierung für das neue Jahr geben kann. Nach acht Jahren wichtiger Arbeit sei der nicht nur gesund und vital, sondern vor allem nahezu unentbehrlich für die St.Petri Kirche. In seinem Rückblick auf das Jahr 2013 wies er als Vorsitzender des Fördervereins auf die dringenden Sanierungs- und Reparaturarbeiten hin, die ohne die Unterstützung des Fördervereins nicht so reibungslos hätten durchgeführt werden können. Während die Vermessungsarbeiten an der Kirche vorerst abgeschlossen seien, waren Restaurierungsarbeiten an den Fenster nötig geworden, die mit gut 8000 Euro zu Buche schlugen. Über 3000 Euro wurden vom Förderverein übernommen. Außerdem konnte unbürokratisch die Restaurierung der Außenlampen durchgeführt werden, auch hier trug der Förderverein die Kosten von rund 1500 Euro.

Das nächste große Projekt in der St.Petri Kirche, die sich ansonsten in einem sehr guten Zustand befinde, sei die Schimmelbeseitung im Inneren der Orgel. Schimmelbildung war an den neuen Fenstern bemerkt worden; hier sei sofort nachgerüstet worden. Die Arbeiten an der Orgel würden aber mit einem Kostenvolumen von rund 16 000 Euro deutlich umfassender und kostenintensiver werden. Die Auftragsvergabe wird sich dabei, so der einstimmig Beschluss des Fördervereins, am Gutachten des Orgelsachverständigen der Nordkirche orientierten, wobei nicht nur die Instandsetzung, sondern auch die Wartung gesichert werde.

Pastor Jörg-Michael Schmidt zeigte sich im Verlauf der Sitzung sehr froh über die Unterstützung, die die Kirchengemeinde grundsätzlich auch von der Nordkirche und vom Landesamt für Denkmalpflege erhalte. Dies unterstreiche des vertrauensvolle Verhältnis zueinander und dokumentiere, dass auch die Arbeit des Fördervereins eine hohe Wertschätzung erfahre. Egon Mordhorst bedauerte als Vereinsmitglied dennoch die Tatsache, dass der Verein mit jetzt 47 Mitgliedern zu wenig sichtbare Unterstützung aus der Gemeinde erfahre. Er wünsche sich deutlich mehr Mitglieder, da die Kirche im Dorf für so viele von großer Bedeutung sei. „Ich habe mich ein bisschen dafür geschämt, dass bisher nicht mehr Menschen Mitglied geworden sind“, sagte er im Rahmen der Versammlung. Doch auch wenn sich die Mitgliederzahl konstant knapp unter 50 hält spürt Jörg-Michael Schmidt durchaus Unterstützung. „Es kommen immer wieder Umschläge mit Geld bei mir an, damit wir die Arbeiten an unserer Kirche fortsetzen können“, sagte er mit Dank an alle Spender, deren Geld nun zunächst in die Orgelsanierung fließen wird. Der Förderverein rechnet mit 4000 bis 5000 Euro Spendengeldern, den Rest von bis zu 12 000 Euro wird der Förderverein zur Verfügung stellen, Das Gremium fasste den entsprechenden Beschluss einstimmig.

Bei so viel vertrauensvollem Miteinander gab es keine Wünsche, die Zusammensetzung des Vorstands zu ändern. Bei den anstehenden Wahlen wurden Jörg-Michael Schmidt im Amt des Vorsitzenden, Friedrich Büßen als stellvertretender Vorsitzender, Anne Klohs als Kassenwartin und Peter Lorey in ihren Ämtern einstimmig bestätigt.

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erstellt am 12.Jan.2014 | 16:31 Uhr

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